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Vom Rathaus in die Welt: Die Sternsinger marschieren bis Sonntag durch die Stadt.

Germeringer Stadtkirche

Sternsinger machen sich auf den Weg

Germering – Noch bis zum Sonntag werden rund 50 Sternsinger in der Stadt unterwegs sein. Unter dem diesjährigen zentralen Motto „gemeinsam“ sammeln die Gruppen aus den Pfarreien Don Bosco und St. Martin für die Weltmission, die Kinder von St. Cäcilia für ein Kinderkrankenhaus in Togo. Koordiniert werden die Gruppen in diesem Jahr von Pastoralreferent Ludwig Schäfer.

In zwei Vorbereitungstreffen hatten er und viele Helfer die zwischen acht und 14 Jahre alten Mädchen und Buben auf die Sternsingeraktion 2017 eingestimmt. Die Begeisterung dafür ist groß, wie Tessa Elixmann bestätigt. „Wir brauchen uns nie Sorgen zu machen, dass wir nicht genügend Kinder zusammenbekommen“, sagt die Oberministrantin aus St. Martin. Sie gehört zu den Helfern, die dafür sorgen, dass die Sternsinger auch bei frostigen Temperaturen gut durch den Tag kommen. „Warmer Tee ist auf jeden Fall dabei“, erzählt Elixmann. Man sorge auch für Essen. Das sei notwendig, bestätigt die Oberministrantin. Denn immerhin rund sechs Stunden pro Tag sind die eifrigen Sammler, die von Gruppenleitern oder Eltern begleitet werden, unterwegs.

Denn auch bei den Bürgern ist die Sternsingeraktion beliebt: „Viele haben in den Pfarrbüros angerufen, damit sie nicht vergessen werden“, berichtet Pastoralreferent Schäfer.

Auch Germerings Oberbürgermeister Andreas Haas ließ es sich beim Empfang der Sternsinger nicht nehmen, eine Gabe in die Sammelbüchsen der Mädchen und Buben zu stecken. „Ihr setzt Euch für andere Kinder ein, denen es nicht so gut geht. Daran wollen wir denken, nicht nur in diesen Tagen um die Weihnachtszeit“, so das Stadtoberhaupt. Aus diesem Grund war es ihm wichtig, dass der Schriftzug „20*C+M+B*17“ für „Gott segne dieses Haus“ sichtbar im Eingangsbereich des Rathauses angebracht ist.

Das unterstreicht ebenso das dauerhafte Motto des Kindermissionswerks „Segen sein und Segen bringen“. Dafür mache man sich gern gemeinsam und miteinander auf den Weg, so Elixmann. „Wir kommen daher aus dem Morgenland.“ Dieser Spruch pflege nicht nur gute Traditionen, sondern auch gute Taten. 

von Hans Kürzl

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