Sie führen die Germeringer Grünen in den nächsten zwei Jahren (hinten v.l.): Barbara Mokler, Tanja Diechtierow (beide Beisitzerinnen) und Sophie Schuhmacher (Ortssprecherin) sowie (vorne v.l.) Christopher Halm (Beisitzer), David Kulbe (Ortssprecher), Friedrich Lange (Kassier) und Gerhard Blahusch (Beisitzer).
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Sie führen die Grünen in den nächsten zwei Jahren (hinten v.l.): Barbara Mokler, Tanja Diechtierow (beide Beisitzerinnen) und Sophie Schuhmacher (Ortssprecherin) sowie (vorne v.l.) Christopher Halm (Beisitzer), David Kulbe (Ortssprecher), Friedrich Lange (Kassier) und Gerhard Blahusch (Beisitzer).

Neue Führungsriege

Wahl der Grünen: Jetzt haben die Jungen das Sagen

Die Germeringer Grünen setzten auf die Jugend. Das zeigte sich jetzt bei der Ämterbesetzung.

Germering – Bei der Jahresversammlung im Amadeussaal der Stadthalle wählten die anwesenden 16 Mitglieder sowie die ebenfalls stimmberechtigten neun Nicht-Mitglieder Sophie Schuhmacher und David Kulbe zu den neuen Ortsprechern. Die 24-jährige Schuhmacher hat gerade ihre zweite Amtsperiode als Stadträtin begonnen und ist zur Dritten Bürgermeisterin gewählt worden. David Kulbe ist erst 19 Jahre alt, hat vor kurzem sein Abitur gemacht und sitzt auch seit Mai im Stadtrat. Er hat das Amt des Kulturreferenten übernommen.

Die Neubesetzung war notwendig geworden, weil sich Ralph Rückerl nach elf Jahren als Sprecher eine Ämter-Auszeit genehmigen wollte. Er stehe auch für keinen weiteren Posten im Vorstand zur Verfügung, erklärte er den Mitgliedern.

In seiner letzten Bilanz als Sprecher berichtete Rückerl über ein erfolgreiches vergangenes Jahr. Höhepunkt waren dabei natürlich die Ergebnisse der Kommunalwahl. Die Grünen haben dabei mit 23,6 Prozent ein Rekordergebnis erzielt und stellen nun mit neun Stadträten die zweitstärkste Fraktion nach der CSU.

Die Grünen wollen ihr politisches Gewicht einbringen

Darauf wies auch Fraktionssprecherin Agnes Dürr in einem kurzem Bericht aus dem Stadtrat hin. „Wir haben jetzt mehr Gewicht“, erklärte sie – leider habe man das wegen Corona bisher nicht feiern können. Dieses Gewicht werde man einbringen, wenn es um die notwendigen Sparmaßnahmen der Stadt gehe, sagte Dürr weiter. Man werde dabei versuchen, alles zu erhalten, was den sozialen Zusammenhalt stärkt und auch dem Klimaschutz Priorität geben.

Die Bundestagsabgeordnete Beate Walter-Rosenheimer freute sich als Germeringerin, in der Stadthalle als Gast dabei sein können: „Hier hat meine politische Karriere begonnen.“ Sie stellte sich als Wahlleiterin zur Verfügung.

Vor der Wahl äußerte Sophie Schuhmacher zunächst Bedenken, ob sie wirklich antreten solle. Sie befürchtete, dass sich das Amt mit dem der Bürgermeisterin beißen könne. Sie werde sich aber Mühe geben. Wenn es aber nicht klappt, dann werde sie den Sprecherposten nach einem Jahr wieder abgeben.

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