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So sah es am Freitagvormittag  auf der Zufahrt zum Wertstoffhof von der Bertha-von-Suttner-Straße her aus. Die Autos stauten sich bis zum Sportgelände des SC Unterpfaffenhofen. Am Starnberger Weg, der zweiten Zufahrt zur Sammelstelle, war es nicht anders. 

Corona-Krise

Weiter Schlangen vor den Wertstoffhöfen

  • Klaus Greif
    vonKlaus Greif
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Die Rückkehr zu einem normalen Betrieb an den großen Wertstoffhöfen wird noch länger dauern. Wenn sich ein zu großer Andrang abzeichnet, müssen die einzelnen Einrichtungen zu einer Blockabfertigung zurückkehren –lange Autoschlangen vor den Einfahrten sind weiter möglich.

Germering– Bis vor rund zwei Wochen gehörten stehende Autos vor den großen Wertstoffhöfen fast schon zum Normalbild in Zeiten der Corona-Krise. Um die Abstandsregeln einhalten zu können, durften nie mehr als zehn Anlieferer gleichzeitig aufs Gelände fahren. Dann wurde diese Regel gelockert und stattdessen eine allgemeine Maskenpflicht auf allen Sammelstellen eingeführt. Die Hoffnung war, auf diese Weise die Staus zu vermeiden.

Dies ist auch teilweise gelungen. An bestimmten Tagen konnte man das Gefühl haben, die Entsorgung laufe wieder wie vor Corona. Dem ist aber nicht immer so. Am Mittwoch vor dem Himmelfahrts-Feiertag stand man mit viel Pech in einer sehr langen Warteschlange vor der Entsorgungsstelle an der Landsberger Straße. Am Freitagvormittag gab es ähnliche Bilder von beiden Zufahrtsstraßen zum Wertstoffhof Starnberger Weg.

Blockabfertigung bei großem Andrang

Werkleiter Stefan Mayer vom Abfallwirtschaftsbetrieb (AWB) erklärt, dass sich das auf absehbare Zeit nicht ändern werde. Das Personal am Wertstoffhof habe weiter die Pflicht, die Tore zu schließen und auf Blockabfertigung umzustellen, wenn der Andrang zu groß wird. Und dies sei meist vor allem unmittelbar nach der Öffnung der Einrichtungen der Fall.

Der AWB hat Mayer zufolge mittlerweile auch zweifelsfrei festgestellt, dass seit Wiederöffnung der Sammelstellen am 7. April weitaus mehr Wertstoffe abgegeben wurden als zu normalen Zeiten. „Wir haben im April deutlich mehr gefüllte Container abgefahren als vor einem Jahr.“ Viele hätten den coronabedingten Lockdown dazu genutzt, ihren Hausrat zu entrümpeln.

Auch interessant: Landrat bekommt die Wertstofftonne.

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