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Das Wellenbecken im Freibad ist seit dieser Saison auf dem neuesten Stand.

Wellenbecken

Neue Maschine macht Meer-Feeling im Freibad

Das Germeringer Freibad kann in der aktuellen Hochsaison mit einer neuen Attraktion punkten: Im Wellenbecken kommen mit Hilfe einer neuen Maschine noch bessere Meeres-Gefühle auf als bisher schon. Die Wellen können dabei so gesteuert werden, dass auch kleinere Kinder auf ihre Kosten kommen.

Germering – Die großen Ferien stehen vor der Tür und wer mit seiner Familie einen Tag im Freien verbringen will, den zieht es natürlich ins Freibad. Und das kann seit dem Beginn dieser Saison mit einer Neuerung aufwarten. Das Wellenbecken, das seit der Einweihung des Freibads im Jahr 1978 in Betrieb ist, brauchte verschleißbedingt eine neue Antriebsmaschine. Diese wurde während der kalten Jahreszeit eingebaut. Die Anschaffung plus Einbau hat rund 130 000 Euro gekostet. Aber dafür ist die Anlage jetzt wieder auf dem neuesten Stand.

Bäderleiter Gerd Felder erklärt die Besonderheit der neuen Maschine: „Unser Wellenbad arbeitet mit Luftdruck und nicht mit Verdrängungskörpern oder Flügeln. Das ist zum einen sicherer für die Gäste und zum anderen können wir verschiedene Programme fahren und dadurch verschiedene Wellenmuster erzeugen.“ Die so entstehenden pneumatischen Wellen sind also auch für Nichtschwimmer und Kleinkinder geeignet.

Der technische Leiter des Bades, Franz Schmatz, zeigt die rund 130 000 Euro teure Maschine, mit der jetzt stufenlos regelbar Wellen unterschiedlichster Höhen erzeugt werden können. 

Außerdem gibt es nicht wie bei Wellenbecken mit Verdrängungskörpern die Gefahr, dass man von dem Rücksog in das Sicherheitsgitter vor der Anlage gesaugt wird. „Der Auslass für das verdrängte Wasser ist am Beckenboden und sehr schmal, daher sollte für die Badegäste keine Gefahr bestehen. Außerdem ist das Becken an seiner tiefsten Stelle nur eineinhalb Meter“, sagt Felder.

Die Anlage wird zudem ununterbrochen von einem Bademeister überwacht. Sollte es zu einer Notsituation kommen, kann dieser sofort eingreifen. Der Bademeister ist es auch, der alle halbe Stunde die Maschine anschaltet und sie dann für fünf Minuten laufen lässt. Dabei bauen sich die Wellen erst langsam auf und nehmen dann an Intensität zu. „Das dient ebenfalls der Sicherheit“, erklärt der Bäderleiter.

Auch viele Kindergärten und Horte haben die Anlage bereits besucht, berichtet Gerd Felder. In den Ferien werden bestimmt noch einige Schüler folgen. Denn die 24 Euro teure Ferienkarte erlaubt Kindern zwischen sechs und 16 Jahren sechs Wochen lang den Eintritt ins Bad.

Mit den aktuellen Besucherzahlen ist Bäderleiter Gerd Felder übrigens sehr zufrieden. Dank des anhaltend schönen Badewetters sind schon über 50 000 Besucher ins Bad gekommen. Wenn es so weitergeht, werde die 100 00er-Grenze sicher geknackt.

Von Tom Eldersch

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