Bluttat in Unterföhring: Polizistin wird wohl nicht mehr aufwachen

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Das war ein fröhliches Wiedersehen mit Germering und mit seiner Jedermann-Mutter Inge Köppl: Der langjährige Kulturamts- und Stadthallenleiter Günter Mayr kam zur Vorführung des bayerischen „Jedermann“ ins „Zeit+Raum“-Museum.

„Zeit+Raum“-Museum

Gefeierte Rückkehr des verlorenen Sohns

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Günter Mayr, Gründungsleiter der Stadthalle, ist für einen Abend heimgekehrt. Im Museum „Zeit+Raum“ wohnte er einer Filmvorführung von „Der bayerische Jedermann“ bei, die er inszenierte und bei der er Hauptdarsteller war. An seiner Seite: Die langjährige Roßstall-Schauspielerin Inge Köppl, die im Film seine Mutter spielte.

Germering – Der jetzt 78-jährige Günter Mayr war von 1993 bis zu seiner Pensionierung im Jahr 2004 Leiter der Stadthalle. Deren Aufbau hatte er schon als erster Leiter des städtischen Kulturamtes begleitet. Der Stadt blieb der Fürstenfeldbrucker auch anschließend verbunden. Er war vorübergehend Vorsitzender des Fördervereins Stadtmuseum.

Und das lud ihn jetzt zu einer ganz besonderen Filmvorführung ein. Mayr, der immer schon auch Sänger, Schauspieler und Regisseur war, hatte im Jahr 2013 für den Verein Pasinger Mariensäule die bayerische Version des „Jedermann“ inszeniert und dabei die Hauptrolle gespielt. Mit dabei war auch die 93-jährige Inge Köppl auf der Freilichtbühne in Pasing. Die Inszenierung war vom Pasinger Filmemacher Josef Veith aufgenommen worden. Die DVD wurde jetzt im Museum gezeigt.

„Es kommen schon heimatliche Gefühle auf“, sagte Mayr, als er den mit rund 60 Besuchern zum Kinosaal umfunktionierten Bereich des Museums betrat: „Es war doch eine prägende Zeit hier in Germering.“ Dass er bei der Vorstellung durch den neuen Fördervereins-Vorsitzenden Ludwig von Meyer mit anhaltenden Ovationen fast wie ein Star gefeiert wurde, machte ihm die Heimkehr nicht schwerer.

Nicht weniger freundlich empfangen wurde Inge Köppl. Für sie war die Filmvorführung eine Premiere. „Ich hab’ zwar damals eine DVD bekommen, sie aber nie ansehen können. Ich habe nämlich keinen DVD-Spieler.“ Ihrem Theatersohn – Mayr nahm Inge Köppl mit einem lauten „Mutter!“ in den Arm, als er sie erblickte – ging es da anders. Er hat den Film schon gesehen und warnte, dass er da nicht gut aussehe. Gefallen hat’s ihm dann aber mindestens so gut wie den übrigen Besuchern.

Günter Mayr will seine umfangreichen kulturellen Aktivitäten auch im Alter nicht zurückdrehen. Zurzeit ist er zwar außer Gefecht gesetzt, weil eine Knie-OP nicht optimal verlief und wiederholt werden muss. Aus diesem Grund wird er heuer im Landkreis eher seltener in Erscheinung treten. Im Herbst will er aber wieder als Regisseur im Grafrather Rassoburg-Theater aktiv werden. Und dann habe er ein Angebot aus der Schweiz bekommen. Er soll das Stück „Sibirien“ von Felix Mitterer, das er vor zwei Jahren am Jexhof gespielt habe, aufführen.

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