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Wird ausgebaut und erweitert: das Geschäfts- und Ärztehaus an der Germeringer Hartstraße.

Umwelt-, Planungs- und Bauausschuss

Germeringer Ärztehaus wird massiv ausgebaut

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Das Geschäfts- und Ärztezentrum an der Hartstraße wird aufgestockt und erweitert. So soll Platz für eine Röntgen-/Kernspinpraxis und Wohnungen geschaffen werden.

Germering – Der Gebäudekomplex „Eschenhof“ an der Einmündung der Hartstraße in die Spange beherbergt mehrere Ärzte, ein asiatisches Restaurant und einen Netto-Markt. Der Eigentümer hat die Erweiterung schon vor drei Jahren beantragt. Demnach wird der derzeit eingeschossige rückwärtige Bereich des Gebäudes aufgestockt. Auf das Areal südwestlich des Ärztehauses wird ein zweistöckiger Anbau gesetzt. Parallel zur Hartstraße wird ebenfalls ein Neubau verwirklicht – der eingeschossige Anbau steht teilweise über der dortigen Tiefgaragenzufahrt. Hier soll das Sanitätshaus einziehen. Außerdem wird das bestehende Dachgeschoss des Ärztehauses ausgebaut und in Wohnraum verwandelt. Die notwendigen Stellplätze werden durch eine neue zweigeschossige Tiefgarage unter dem südlichen Anbau realisiert.

Anwohner fürchten Lärmbelastung wegen der neuen Tiefgarage

Weil die Erweiterung so umfangreich ist, war eine Änderung des Bebauungsplanes notwendig. Die steht jetzt kurz vor der Satzungsreife. Die Mitglieder des Umwelt-, Planungs- und Bauausschusses billigten die Pläne ohne Diskussion und empfahlen dem Stadtrat, den Bebauungsplan endgültig zu beschließen. Mehrere Änderungswünsche der Anwohner im rückwärtigen Bereich an der Eschenstraße aber auch von Miteigentümern wurden nicht berücksichtigt.

Letztere wollten eine Überbauung der Einfahrt in das unterirdische Parkdeck verhindern. Sie befürchteten eine Verschlechterung der Parksituation, die zu einer Kündigung eines Pächters führen könnte – es handelt sich um den Supermarkt im Erdgeschoss des Hauses. Aus Sicht der Verwaltung handelt es sich hierbei aber um eine Abwägung der Privatinteressen der Eigentümer des Supermarkt-Bereiches und des Bauherren. Dieses Problem könne nicht im Bebauungsplan geregelt werden.

Die Anwohner im südlichen Bereich befürchten unter anderem eine Lärmbelastung wegen der Einfahrt in die neue Tiefgarage. Die Untersuchung durch ein Akustikbüro soll Klarheit bringen. Notfalls müsste der Bauherr nachbessern.

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