+
Stolze Truppe: (vorne v.l.) Simon Trumpfheller, Medha Koora, Darius Winter, Simone Jaud, (hinten, v.l.) Markus Huber, Jan Deffner, Niklas Johne, Robin Marchart mit den Betre uungslehrern Christine Seliger und Eckart Werner-Forster.

Wissen 

Germeringer Gymnasiasten räumen bei „Jugend forscht“ ab

Acht Nachwuchstüftler des Max-Born-Gymnasiums haben beim Forscher-Wettbewerb am Münchner Flughafen teilgenommen – mit Erfolg.

Germering – Auf Sonnencremes ist stets der Lichtschutzfaktor angegeben. „Aber halten die auch, was sie versprechen?“ Das wollte Schüler Markus Huber (14) vom Max-Born-Gymnasium (MBG) wissen und maß nach. Er durchleuchtete einen dünnen Film aus Sonnencreme mit ultraviolettem Licht und untersuchte mithilfe eines Fotospektrometers, wie viel Licht durchkommt. Ergebnis: Tatsächlich übertrafen die Sonnencremes den angegebenen Schutz sogar – vorausgesetzt, es wurde dick genug aufgetragen. „Dicke Proben erreichten durchaus Lichtschutzfaktor 250“, sagt Markus. Allerdings seien diese Cremes sichtbar auf der Haut und daher nicht gerade schön.

Vom Kresse-Experiment bis zur Magnetschwebebahn 

Für seine Arbeit hat Markus Huber beim Regionalwettbewerb München-Nord von „Jugend forscht“ den dritten Platz in der Kategorie Physik bekommen. 114 Nachwuchstüftler haben beim Forschungs-Contest 72 Arbeiten aus den Fachgebieten Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Mathematik, Physik und Technik präsentiert. Eine 30-köpfige Jury kürte die besten Projekte. Schüler des Max-Born-Gymnasiums waren recht erfolgreich. Insgesamt haben acht Germeringer Gymnasiasten beim Regionalwettbewerb am Münchner Flughafen mitgemacht.

Darius Winter (14) etwa untersuchte, ob die Farbe eines Pflanzlichts das Wachstum von Kresse beeinflusst. Dazu beleuchtete er Kressesamen viele Stunden lang. Robin Marchart (15) baute eine Art Magnetschwebebahn. Und Medha Koora, Simon Trumpfheller und Jan Deffner (alle 13) entwickelten einen Erdbeben-Seismographen. Simone Jaud (18) erhielt einen Sonderpreis. Sie analysierte die Entstehung von Staus auf der Treppe des Fahrradkellers des MBG.

Platz eins für den Zauberwürfel-Roboter  

Auch Niklas Johnes (17) Arbeit sorgte für Aufsehen. Sein Traum: Ein Roboter, der Zauberwürfel lösen kann. Seit zwei Jahren baut er sechs Schrittmotoren, die vom Computer angesteuert je eine Seite des Würfels drehen. Zwei Kameras erfassen die Farben von je drei Würfelseiten. Ein Mensch benötigt circa 150 Züge. „Dabei ist jede Ausgangsposition mit 20 Schritten lösbar“, so Niklas Johne. Für seine Arbeit erhielt er den ersten Platz in der Kategorie Technik. Er wird das MBG nun Anfang April beim Landeswettbewerb „Jugend forscht“ vertreten.

tb

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

Kostenexplosion bei Abriss der Ährenfeldschule
Entsetzen und Empörung im Sonderausschuss für Bauvorhaben in Gröbenzell: Der Teilabriss der Ährenfeldschule ist wesentlich teurer geworden als geplant. Statt 188 000 …
Kostenexplosion bei Abriss der Ährenfeldschule
SCF: Schlusspfiff mit Pleite auf ganzer Linie
Der SC Fürstenfeldbruck ist pleite. Die Vergangenheit hat den Verein eingeholt. Wie es mit dem einstmals glorreichen Fußballclub weitergeht, ist ungewiss. Auch sportlich …
SCF: Schlusspfiff mit Pleite auf ganzer Linie
Mehr soziale Gerechtigkeit
Elf Direktkandidaten aus verschiedenen Parteien treten bei der Bundestagswahl im September im Wahlkreis Bruck/Dachau an. Die Redaktion stellt sie in Steckbriefen vor. …
Mehr soziale Gerechtigkeit
Josef Magnus aus Puch
Yvonne Kellermann und Michael Rosenheimer aus Puch freuen sich über ihr drittes Kind. Nach Jakob (4) und Magdalena (2) erblickte kürzlich Josef Magnus im Brucker …
Josef Magnus aus Puch

Kommentare