Diese Szene der Wagner-Krippe wird zurzeit im Münchner Rathaus gezeigt.

Förderverein für Heimatpflege

Germeringer Krippen-Szene im Münchner Rathaus zu sehen

Die Krippe des Germeringer Schnitzkünstlers Josef Wagner lebt wieder. Eine Szene daraus – „Die Volkszählung in Bethlehem“ – ist jetzt Teil einer großen Krippen-Ausstellung im Münchner Rathaus.

Germering –  Der Verein Münchner Krippenfreunde zeigt sie anlässlich seines 100-jährigen Bestehens in der Rathausgalerie. Ausgestellt werden in der Landeshauptstadt über 100 Krippen aus 300 Jahren. Und mit dabei ist eben auch ein Teil der Germeringer Krippe.

Der Förderverein für Heimatpflege hat die so genannte Wagner-Krippe vor etwa einem Jahr von der Familie des Künstler gekauft und sie für die Ausstellung zur Verfügung gestellt. Etwa 30 Mitglieder des Vereins haben jetzt an einer Führung durch die Münchner Ausstellung teilgenommen und dabei viel Anerkennung erfahren. Annette Krauß, Zweite Vorsitzende der Münchner Krippenfreunde, lobte: „Sie haben einen Schatz erworben, eine Jahreskrippe die komplett von einer Person gefertigt wurde.“

Die Wagner-Krippe umfasst etwa 300 verschiedene Figuren und über 1000 Zubehörteile. Sie wurden von Vereinsmitgliedern seit dem Ankauf erfasst, renoviert, fotografiert und katalogisiert sowie sicher gelagert. Die Vielfalt der Figuren und Krippenelemente erlaubt es, verschiedene Szenen aus dem Leben Jesu darzustellen.

Josef Wagner hat die rund 30 Zentimeter großen Figuren, die Kulissen, Häuser und Landschaften in über 50-jähriger Arbeit gefertigt. Bis vor drei Jahren stellte er monatlich neue Szenen in der Pfarrkirche St. Johannes Bosco auf. Aus Altersgründen konnte der Künstler den Auf- und Abbau der Jahreskrippenszenen nicht mehr bewältigen. Eine Wiederbelebung in der Kirche plant der Heimatpflegeverein im nächsten Jahr.

Öffnungszeit

Die Münchner Ausstellung ist außer an Heiligabend noch bis zum 26. Dezember täglich von 10 bis 19 Uhr bei freiem Eintritt zu besichtigen.

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