+
Michael Bischoff verbrachte seine Kindheit in Schornweisach, seine Jugend in Streitberg (Fränkische Schweiz) und lebt jetzt in Germering. Seit Anfang März diesen Jahres ist er der neue Vikar an der Dietrich-Bonhoeffer-Kirche.

Dietrich-Bonhoeffer-Kirche

Germerings neuer Vikar wuchs in einem Pfarrerhaushalt auf

Seit Anfang März gibt es ein neues Gesicht an der evangelischen Dietrich-Bonhoeffer-Kirche. Der aus der Fränkischen Schweiz stammende Michael Bischoff hat die Stelle als Vikar angetreten.

Germering – Der 30-Jährige ist in einem Pfarrerhaushalt groß geworden. „Als Pfarrerskind war mir der Beruf immer vor Augen und das Thema Religion und Theologie sehr oft präsent“, erzählt er. Trotzdem reifte sein Entschluss, Pfarrer zu werden, erst relativ spät. „Zuerst entschied ich mich, Theologie zu studieren.“

Sein Studium führte ihn von der Kirchlichen Augustana-Hochschule in Neuendettelsau über Leipzig, nach Berlin an die Humboldt-Universität und schließlich an die Hebräische Universität nach Jerusalem. Nun freut sich Michael Bischoff auf den praktischen Teil seiner Ausbildung: „Es ist ein Vollzeitjob – man kann immer noch mehr machen, aber ich denke das ist sicher in vielen Berufen so“, meint der Vikar.

Bald steht Michael Bischoffs erster Gottesdienst an

Momentan schnuppere er in sein neues Aufgabenfeld hinein und der Schwerpunkt liegt weiterhin beim Lernen, denn: „Das meiste läuft nach dem Motto ,Learning by doing’. Das heißt ich werde ins kalte Wasser geworfen – aber zum Glück habe ich gute Lehrer an der Hand, die mir das Wasser dann doch ein wenig vorwärmen“, erzählt er. Bald steht sein erster Gottesdienst an. Michael Bischoff freut sich darauf, auch wenn eine gewisse Portion Aufregung mitspielt, wie er unumwunden zugibt.

„Die Aufgabe in der Gemeinde habe ich gerne angenommen, weil ich gemerkt habe, dass meine Zeit sinnvoll eingesetzt ist und meine Arbeit nicht nur mir, sondern auch anderen Menschen nützt“, lautet seine Überzeugung. Für seine Zukunft hofft Bischoff, dass seine Ausbildung gut verläuft, ihm seine Arbeit weiterhin Freude bereitet und er den Weg, den er eingeschlagen hat, zuversichtlich weitergehen kann. „Ich hoffe, dass ich weiterhin das gute Gefühl habe, eine wertvolle Arbeit zu leisten und dass ich die Menschen mit meinem Reden und Tun erreiche.“

Germerings neuer Vikar tankt Kraft bei seiner Familie

Und: „Mit Gottes Hilfe will ich dann natürlich ordinierter Pfarrer sein und das weiterführen, was ich hier in Germering während meiner Ausbildungszeit gelernt habe. Natürlich gibt es auch für Michael Bischoff ein Leben neben dem Beruf. Kraft tankt der 30-Jährige bei Familie, Freunden und natürlich bei seiner Lebensgefährtin. „Ich merke, dass es wichtig ist, neben dem Berufsleben in der Kirchengemeinde, wo man für viele Menschen da ist, auch das eigene Privatleben zu pflegen – das darf nicht zu kurz kommen“, ist Bischoff überzeugt. Zwar merke er, wie schwer das ist, grade wenn die Arbeit erfüllend ist, doch: „Ich halte es für dringend notwendig, um den Dienst an Anderen als Pfarrer Tag für Tag leisten zu können.“

von Angi Kiener

Auch interessant

Mehr zum Thema

Meistgelesene Artikel

FDP-Bundesvorsitzender lässt Bayerns Liberale hoffen
Christian Lindner, Spitzenkandidat der FDP bei der Bundestagswahl, hetzt derzeit von Termin zu Termin. Er soll die Liberalen zurück in den Bundestag führen. Kürzlich ist …
FDP-Bundesvorsitzender lässt Bayerns Liberale hoffen
Mega-Party in Bruck: So war das Altstadtfest - Alle Fotos
Party-Nacht hoch drei in Brucks guter Stube: Die Besucher des Altstadtfestes hatten am Samstag reichlich Auswahl, bei welcher Musik sie feiern wollten. Partysound, Hits …
Mega-Party in Bruck: So war das Altstadtfest - Alle Fotos
Waghalsiges Überholmanöver: Auto fährt gegen Baum 
Ein Sachschaden in Höhe von rund 500 Euro und ein Leichtverletzter sind die Folgen eines Unfalls, der sich am Samstag gegen 15.10 Uhr zwischen Maisach und Überacker …
Waghalsiges Überholmanöver: Auto fährt gegen Baum 
Weil er aus der Disko flog: Mann (30) holt Schreckschusspistole
Die Wut über den Rausschmiss aus einer Diskothek hat einen 30-jährigen Fürstenfeldbrucker so verärgert haben, dass er eine Schreckschusspistole von zu Hause holte und …
Weil er aus der Disko flog: Mann (30) holt Schreckschusspistole

Kommentare