"Überaus erfreulich"

Germering: Gewerbesteuer verdoppelt

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Germering – Die Stadt verbucht ein Rekordergebnis bei den Gewerbesteuereinnahmen. Kämmerer Rene Mroncz erwartet im Vergleich zum Haushaltsansatz eine Verdoppelung auf rund 32 Millionen Euro. Von den zusätzlichen 16 bleiben aber letzlich maximal drei Millionen Euro in der Kasse.

 Oberbürgermeister Andreas Haas nannte die Zahlen, die Rene Mroncz im Hauptausschuss präsentierte, „überaus erfreulich“. Und auch der Kämmerer selbst sprach von einer „sehr, sehr positiven“ Geschichte. In seinem Bericht über die Entwicklung des Haushalts im ersten Halbjahr stellte Mroncz dabei vor allem eine Zahl heraus: Das Gewerbesteuersoll liege derzeit bei 32,5 Millionen Euro – im Haushalt waren 16,5 Millionen eingerechnet. Die 32,5 Millionen Euro werden Mroncz zufolge auch am Jahresende stehen bleiben. Der Vergleich zum Vorjahr macht das Ausmaß dieser Steigerung noch deutlicher: Vor einem Jahr lag das Gewerbesteuersoll nur bei 13,6 Millionen Euro.

Von den zusätzlichen 16 Millionen wird die Stadt aber wohl maximal drei Millionen Euro ausgeben können. Mroncz rechnete den Stadträten vor, dass wegen der Mehreinnahmen auch die Gewerbesteuerumlage steige und zwar um rund 3,4 Millionen Euro.

Außerdem hat die gute Finanzlage Auswirkungen auf die Kreisumlage des Jahres 2018 und auf die sogenannten Schlüsselzuweisungen. Der Kämmerer rechnet hier mit Mehrausgaben von rund 8,8 Millionen Euro. Nicht vergessen dürfe man Mroncz zufolge auch, dass es bei der Gewerbesteuer immer Risiken gäbe: „Die Entwicklung kann ganz ganz schnell auch wieder in die andere Richtung gehen.“

Rathauschef Haas wollte sich die Freude über die Zahlen aber nicht verwässern lassen: „Die Situation ist sehr erfreulich für die Gewerbebetriebe vor Ort und die Zahl der Arbeitsplätze.“

Die übrigen Haushaltszahlen haben sich dem Bericht zufolge auf dem Niveau des ersten Quartals stabilisiert. Dies bedeutet, dass sich bei der Einkommensteuer ein leicht erhöhtes Aufkommen im Vergleich zum Vorjahr abzeichnet. Aktuell liegen die Einnahmen bei rund 6,8 Millionen Euro. Hochgerechnet auf das gesamte Jahr wäre das ein Plus von rund 219 00 Euro gegenüber dem ursprünglichen Planansatz.

Ein größeres Plus erwartet Mroncz auch bei der Grunderwerbssteuer. Der Ansatz von 2,2 Millionen Euro wird wahrscheinlich um 400 000 Euro übertroffen. Alles in allem, so Mroncz, werde der Haushalt 2016 also Bestand haben

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