In Germering

Große Freude beim Kleinen Muck

Große Freude beim Kleinen Muck: Zwar herrscht in der Kindertagesstätte schon seit einem Jahr reger Betrieb. Offiziell eröffnet wurde sie allerdings erst jetzt. Zahlreiche Kinder feierten mit Eltern, Großeltern und Erziehern bei strahlendem Sonnenschein.

Germering – Sie ist so gut wie jedem Germeringer ein Begriff: die Kindertagesstätte Kleiner Muck am Volksfestplatz. „Heute feiern wir Wiedereröffnung, doch der Kleine Muck ist schon vor 63 Jahren zur Institution geworden“, sagte OB Andreas Haas (CSU) bei dem Fest. Fast drei Generationen von Germeringern haben schon im Kleinen Muck herumgetollt. Immer wieder höre man Sätze wie „Ich kenn’ Dich, wir waren doch zusammen im Kleinen Muck“, sagte Haas.

Entsprechend in die Jahre gekommen war das Haus, ein Neubau musste her. Dieser hat knapp 6,4 Millionen Euro gekostet – fast 300 000 Euro mehr als geplant. Denn nachträglich mussten Einbauten zur Verbesserung der Akustik gemacht werden – in den Gruppenräumen war es teilweise viel zu laut gewesen.

Die Bauphase war keine leichte Zeit für Kinder und Betreuer. Claudia Bähnsch, Leiterin der Kindertagesstätte, erinnerte bei der Eröffnung daran, dass die Kleinen monatelang in Containern untergebracht waren. Eine große Herausforderung für die Kindergartenfamilie sei auch der Umzug in den neuen Kleinen Muck gewesen, berichtete Bähnsch. Doch sie sei sehr stolz auf ihr Team – insbesondere im Hinblick auf die Tatsache, dass das Muck-Team den Umzug innerhalb von nur drei Tagen gestemmt hatte. „Ihr seid ein tolles Team, ich bin froh, euch zu haben.“

Die Übergangslösung in den Containern sei vor allem bei den Eltern auf Skepsis gestoßen, sagte Elternbeiratsvorsitzende Alexandra Kestel. Doch zum Glück seien die Zweifel relativ schnell verflogen. „Die Eltern haben erstaunt festgestellt, dass es sich dort ganz gut leben lässt.“

Kindergartenreferentin Eike Höppner lobte das großzügige neue Haus. Immer wieder sei der Kleine Muck Thema im Stadtrat gewesen. „Es ging uns darum, die Einrichtung an die Anforderungen der Zeit anzupassen“, sagte sie.

Mit von der Partie bei der offiziellen Eröffnung waren auch die Kleinen, fünf Kindergarten- und eine Krippengruppe. Unter dem Motto „Miteinander leben, spielen und lernen“ hatten sie ihren großen Auftritt. Mit freudigen Gesichtern und bei strahlendem Sonnenschein zogen sie in den Garten der Kindertagesstätte ein. Dazu sangen sie lauthals „Wir ham’ nen neuen Kindergarten – Hipp, Hipp Hurra, seht Euch das Ergebnis an“ – ein Lied, das sie eigens für die Wiedereröffnung einstudiert hatten. (akk)

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