In Germering

Grundschulen auch am Nachmittag voll

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Der Ansturm auf die Mittagsbetreuungsplätze an den Grundschulen ist ungebrochen. 

Germering – Bei der Einschreibung zum neuen Schuljahr blieben insgesamt 26 Kinder übrig, die in den bestehenden Gruppen nicht mehr unterkommen würden. Es handelt sich um zehn Plätze an der Theresen-, sieben an der Kirchen- und neun an der Kerschensteinerschule. Weil es es für diese 27 Schüler auch keinen Platz mehr in den Horten oder in den Ganztagesklassen gibt, bildet die örtliche Arbeiterwohlfahrt (AWO) als Betreiber zusätzliche Mittagsbetreuungsgruppen. Dies sei räumlich möglich, wurde den Mitgliedern des Sozialausschusses jetzt mitgeteilt. Allerdings gibt es für die neuen Gruppen aufgrund einer Richtlinie der Regierung von Oberbayern keine staatlichen Zuschüsse. Diese werden erst bei einer Mindestgruppengröße von zwölf gewährt – eine Zahl, die an keiner der drei Schulen erreicht wird.

Die Stadt wird deswegen selbst als Förderer einspringen. An der Theresenschule werden für die zehn Kinder 14 200 Euro, an der Kirchenschule für sieben Plätze 8820 Euro und an der Kerschensteinerschule für neun Schüler 11 650 Euro fällig.

Eike Höppner (SPD) nannte die Zuschussregelung der Regierung merkwürdig. Sie habe bei einem Vertreter des Städte- und Gemeindetages nachgefragt, warum dies so sei. Antwort: Die Richtlinien bleiben bestehen, weil man von einer umfassenden Einführung der Ganztagesschule ausgehe. Dies würde die Mittagsbetreuung überflüssig machen. Aus Sicht von Eike Höppner wird man sich da aber gedulden müssen: „Wir werden noch sehr lange eine Mittagsbetreuung haben.“ Die Tendenz gehe mittlerweile dahin, dass 80 bis 90 Prozent der Grundschüler nicht mittags nach Hause gehen.

SPD-Stadträtin Saskia Schon teilte in ihrer Funktion als stellvertretende Vorsitzende der Arbeiterwohlfahrt mit, dass sich in der Zuschussfrage durchaus noch etwas ändern könne. Es sei nicht ausgeschlossen, dass an der einen oder anderen Schule die Zwölfer-Gruppe erreicht werde. Dann würde sich der Anteil der Stadt wieder verringern.

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