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Lichtkuppeln am Germeringer Hallenbad defekt, Kiesdach in Ordnung: Diese Bilanz kann bei beiden Bädern gezogen werden

Bilanz nach Unwetter

Heftiger Hagel in Germering: So schlimm hat es das Hallenbad erwischt

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Das Hagelunwetter vom Pfingstmontag hat das Germeringer Hallenbad stark getroffen. Das Hauptdach muss komplett erneuert werden. Die Bilanz. 

Germering– Stadtwerkechef Roland Schmid berichtete im Werkausschuss über Hagelschäden an den Einrichtungen der Werke, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Das Hallenbad, das genau am Tag des Unwetters in die Sommerpause ging, hat es am stärksten getroffen. Eisstadion, Freibad und die Energiezentrale im Gewerbegebiet Nord kamen fast ungeschoren davon.

Die Dachhaut über dem 25-Meter-Becken und bei einigen Nebengebäuden ist laut Schmid vom Hagel richtig gehend perforiert worden. Eine Reparatur ist nicht möglich. 

Die Dachhaut über dem 25-Meter-Becken des Hallenbads ist vom Hagel perforiert worden.

Mit Hilfe einer Fachfirma seien die beschädigten Dachhäute innerhalb von zwei Tagen entfernt und eine Noteindeckung angebracht worden. Dieses Notdach verhindert zurzeit zwar, dass weiter Wasser ins Innere dringt. Über den Winter hält diese Lösung laut Schmid aber nicht – bis zur Wiedereröffnung des Bades am 9. September soll deswegen möglichst ein neues Dach installiert sein. Ob dies aber auch gelingt, ist nicht sicher.

Hier lesen Sie alles zum Unwetter vom Pfingstmontag in Germering. 

Lichtkuppeln sind bei Unwetter vom Pfingstmontag stark beschädigt worden

Die Kuppeln sämtlicher Oberlichte sind beim Unwetter ebenfalls stark beschädigt worden. Die Lichtkuppeln im Bereich der Umkleiden werden wahrscheinlich nicht erneuert, sondern verschlossen. Sie haben sich nämlich Schmid zufolge auch bisher schon als Schwachstellen bei starkem Regen erwiesen und sind nicht unbedingt notwendig.

Die defekte Dachfolie über dem Schwimmerbecken ist durch ein Notdach ersetzt worden.

Die Schadenshöhe am Hallenbad kann Schmid zufolge nur geschätzt werden. Der in der Sitzung anwesende technische Bäderleiter Franz Schmatz geht von rund 500 000 Euro aus. Bezahlt wird er komplett von der Versicherung – eine Deckungszusage liegt laut Schmid schon vor. Der Stadtwerkechef kann dem Ganzen immerhin auch etwas Positives abgewinnen: „Wenn alles erledigt ist, haben wir ein gut erhaltenes Dach.“ Die Architektin des Erweiterungsbaus, der im nächsten Jahr beginnt, ist über die Situation informiert worden.

Lesen Sie auch: Nach dem Unwetter: Dellen-Detektive spüren Hagelschäden auf

Das benachbarte Polarium kam fast ungeschoren davon

Im Freibad sind vom Hagel nur einige Beleuchtungskuppeln beschädigt worden, die für Licht in den Umkleiden sorgen. Die Flachdächer, die mit Kies bedeckt sind, haben das Unwetter schadlos überstanden. Auch das benachbarte Polariom kam fast ungeschoren davon. Sämtliche Solarmodule auf dem Dach des Eisstadions haben das Hagelgewitter ohne Schaden überstanden.

Bei der Energiezentrale im Gewerbegebiet Germeringer Norden wurde nach dem Unwetter lediglich eine leichte Beschädigung der Westfassade festgestellt.

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