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Hier werden Kinder früh gefördert

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Freude über die Eröffnung der Frühförderstelle (v.l.): Oberbürgermeister Andreas Haas, Eike Höppner (Referentin Kindergärten, Horte, Sozialarbeit), stellvertretender Landrat Ulrich Schmetz, Bezirksrätin Gabriele Off-Nesselhauf, Dr. Marija Gschwind (Leitung Interdisziplinäre Frühförderstelle), Yvonne Resl (Leitung in Germering) und Jost Brockmann (Vorstandsvorsitzender der Stiftung Kinderhilfe).

Verzögerungen entgegenwirken, Fähigkeiten entdecken und fördern – das leistet die Frühförderstelle der Kinderhilfe. Sie ist jetzt auch in Germering aktiv.

Germering – Yvonne Resl bringt es ganz einfach auf den Punkt: Wir wollen Kindern helfen. Das sei das Anliegen der neuen Frühförderstelle der Stiftung Kinderhilfe in Germering in der Waldhornstraße 1, in der zehn Mitarbeiter tätig sind. Leiterin ist die 47-jährige Mammendorferin Resl. Den Kindern und ihren Problemen ist sie seit Beginn ihrer Ausbildung nahe. „Mit Frühförderung befasse ich mich seit dem ersten Semester“, erzählt sie bei der Einweihung der Räumlichkeiten. Die vergangenen acht Jahre arbeitete Resl bei der Kinderhilfe in Fürstenfeldbruck.

Diese hatte bereits seit Längerem Ausschau nach einem zweiten Standort gehalten, erklärt Jost Brockmann, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Kinderhilfe. „Damit nicht so viele einen möglicherweise weiteren Weg nach Fürstenfeldbruck machen müssen“, so Brockmann. Dass die Wahl auf Germering fiel, lag unter anderem daran, dass der Vorstandsvorsitzende hofft, dass Familien aus dem Münchner Stadtteil Freiham angelockt werden.

Die Stadt hat finanzielle Unterstützung geleistet beim Umbau der Räume, die früher eine Bankfiliale beherbergten. Rund 200 000 Euro kostete die Maßnahme, davon wurden 20 Prozent übernommen. Germerings Oberbürgermeister Andreas Haas betonte: „Die Einrichtung ist ein weiterer guter Mosaikstein in der sozialen Struktur unserer Stadt.“

Die Schwelle, solche Hilfsangebote anzunehmen, müsse niedrig bleiben, so der Rathaus-Chef. Dazu trage die räumliche Nähe zu möglichen Betroffenen bei. Das sei vor allem für die Kinder wichtig. „Viele brauchen unsere Hilfe, damit sie ihre Fähigkeiten entdecken und entwickeln können.“

Der stellvertretende Landrat Ulrich Schmetz stimmte den Worten des Oberbürgermeisters zu. „Die Familien um Germering sind froh über dieses neue Angebot.“ Pastoralreferent Christian Kube von der katholischen Stadtkirche segnete mit Pfarrerin Ruth Freiwald die neuen Räume. Für ihn ist wichtig, dass die Kinder erkennen, dass sie zwar nicht in einem Paradies leben würden, aber mit ihrer Persönlichkeit in dieser Welt angenommen werden.

Um das so angenehm wie möglich zu gestalten, ist man bei der Kinderhilfe auch für jedes zusätzliche Spielzeug dankbar. Playmobil und Duplosteine könne man gar nicht genug haben, wie Einrichtungsleiterin Yvonne Resl erklärt. Auch eine Carrera-Bahn sei hilfreich. „Als Belohnung für ein gutes Gespräch und einfach mal zur Ablenkung“, so Resl. Damit habe sie nämlich in der Vergangenheit gute Erfahrungen gemacht.

Über die Stiftung

und deren Angebote kann man sich auch im Internet auf www.stiftung-kinderhilfe.de informieren.

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