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Frauen- und Mütterzentrum

Hier wird Eltern der samstägliche Weihnachtsstress erleichtert

Die Vorweihnachtszeit kann stressig sein, dass wissen vor allem die Eltern, die neben den üblichen anfallenden Hausarbeiten sich auch noch um die Geschenke und Weihnachtsvorbereitungen kümmern müssen. 

Germering – Zum Glück gibt es im Frauen- und Mütterzentrum (Frau MütZe, Goethestraße 5) eine Adventssamstagsbetreuung, bei der die Kinder spielen und basteln können, während die Eltern ein paar Stunden für sich haben.

Die Samstagsbetreuung ist nichts Neues, erklärt Eva Richter, Verantwortliche und dazu Vorstandsmitglied im Frau MütZe. „Wir bieten das eigentlich ganzjährig an. Meistens einmal im Monat“, sagt die Germeringerin, die schon selbst ihre Kinder mit ins Frau MütZe gebracht hat. Vor allem in den Sommerferien mit den zusätzlichen Angeboten zum Ferienprogramm ist dort eine Menge los.

Aber auch die vorweihnachtliche Betreuung hat inzwischen eine lange Tradition. Seit über zehn Jahren können Eltern ihre Kinder an den Adventssamstagen von neun bis 13 Uhr ins Zentrum bringen. Dort werden die Kleinen von ehrenamtlichen Helferinnen betreut. Am dritten Adventssamstag waren es Eva Richter und Marie Grünberg, die beide selbst schon seit über zehn Jahren in der Einrichtung mithelfen. Die jüngste Tochter von Marie Grünberg, Emilia, ist ebenfalls mit dabei und genießt die Zeit, in der sie mit den anderen Kindern spielen kann.

Neben dem umfangreichen Spielzeugangebot, das es im Gemeinschaftsraum des Zentrums gibt, steht auch jedes Mal etwas Weihnachtliches auf dem Programm. So wurden zum Beispiel schon Adventskränze geflochten oder mit einer Expertin Geschenke aus Filz gebastelt. Diesmal waren Plätzchen an der Reihe. Die beiden Betreuerinnen kamen gar nicht mehr hinterher, die vielen Bleche in den Ofen zu schieben.

Meistens sind es um die 15 Kinder, die betreut werden, erzählt Grünberg. „Wenn sie ankommen, dürfen sie erst mal spielen. Dann machen wir meistens etwas gemeinsam. Im Sommer gehen wir auch gerne zum nahegelegenen Spielplatz am Rathaus, damit sie sich austoben können.“

Die beiden Betreuerinnen haben auf jeden Fall festgestellt, dass die Kleinen viel Spaß haben und meistens immer wieder kommen wollen. Aber auch für die Eltern hat das Angebot einen großen Mehrwert. Anja Müller, die ihren zweijährigen Sohn Leo zur Betreuung gebracht hat, erzählt: „Das Rahmenprogramm ist super hier. Die Betreuerinnen sind spitze und leisten sehr viel und ich kann in der Zeit Sachen erledigen, zu denen ich sonst nicht komme.“

Ihr kleiner Racker scheint auch keine Berührungsängste zu haben. Er spielt fleißig mit den anderen Kindern und kriegt fast gar nicht mit, dass seine Mutter ihn schon wieder abholen will. „Die Kleinen bekommen hier schon eine Sozialkompetenz mit, die unschlagbar ist“, erzählt die junge Mutter.

In der Tat ist es üblich, dass sich die großen Kinder um die Kleineren kümmern, bestätigt auch Eva Richter. Sie erzählt auch von der Erfahrung, dass ausländische Kinder im Spiel schnell und leicht Deutsch lernen können. „Und die Betreuung kostet bei uns nur zehn Euro und für ein weiteres Geschwisterchen acht. Wo kriegt man sonst einen Babysitter für das Geld“, sagt Richter schmunzelnd. Das Konzept scheint aufzugehen. Die Kinder kommen nicht nur ausgelastet und glücklich nach Hause, sondern haben sogar noch selbst gebackene Plätzchen für ihre Eltern mit dabei. (Tom Eldersch)

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