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An der Kleinfeldschule wurde die Mittagsbetreuung heuer ausgebaut.

Ausschreibung

Hohe Ansprüche an Mittagsbetreuung

Immer mehr Schüler nutzen das Angebot der Mittagsbetreuung an den Germeringer Grundschulen. Nun hat die Verwaltung Rahmenbedingungen erarbeitet, die für alle Einrichtungen gelten sollen.

Germering – Der Hintergrund: Die Stadt will die Mittagsbetreuung, die momentan von der AWO getragen wird, ausschreiben. „Dazu sind wir verpflichtet“, sagt Martin Rattenberger, Leiter des Amtes für Jugend, Familie, Senioren, Soziales und Schulen.

Der künftige Betreiber soll sich um die Mittagsbetreuung an allen vier Germeringer Grundschulen kümmern. So sollen Synergie-Effekte genutzt werden. Verwaltungskosten könnten niedrig gehalten werden und auch wenn Mitarbeiter krank werden, sei der Betreiber so flexibler, sagt Rattenberger.

Die Anforderungen der Stadt sind hoch. So soll die Betreuung in der normalen Form bis 14 Uhr, und in einer verlängerten Variante bis 15.30 Uhr angeboten werden. Letztere beinhaltet zudem eine verlässliche Hausaufgabenbetreuung. Um den Grundschulen organisatorisch entgegen zu kommen, muss der Betreiber an zehn Schultagen eine Betreuung vor dem regulären Unterrichtsende anbieten – etwa zur Schuleinschreibung sowie am ersten oder letzten Tag nach beziehungsweise vor den Ferien.

Mittagsbetreuung an der Theresengrundschule ist derzeit aufgeteilt

Um den qualitativen Anforderungen gerecht zu werden, muss jede Betreuung von einer fachlich qualifizierten Leitung geführt werden. Da die Mittagsbetreuung an der Theresengrundschule momentan auf zwei Standorte verteilt ist, muss der Träger dort zwei Leiter einsetzen.

Zusätzlich ist der Betreiber verpflichtet, für die Kinder eine Ferienbetreuung anzubieten. Pro Woche sollen so maximal 48 Kinder betreut werden. Wie bereits jetzt, sollen die erste Woche der Oster- und Pfingstferien, die erste und letzte Woche der Sommerferien sowie die Herbstferien abgedeckt werden.

Auch die Höhe der Elternbeiträge legt die Stadt fest. So muss der neue Träger für die Betreuung bis 14 Uhr monatlich 40 Euro für eine dreitätige und 66 Euro für eine fünftägige Betreuung erheben. Soll der Nachwuchs bis 15.30 Uhr bleiben (verlängerte Variante), werden 64 beziehungsweise 89 Euro fällig.

von Tobias Gehre

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