Präsentieren das Programm der Interkulturellen Tage (v.l.): OB Andreas Haas, Leonie Dienes-Weippert, Frauke Stechow, Mirko Sfeir und der Integrationsreferent des Stadtrats, Christian Huber.
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Präsentieren das Programm der Interkulturellen Tage (v.l.): OB Andreas Haas, Leonie Dienes-Weippert, Frauke Stechow, Mirko Sfeir und der Integrationsreferent des Stadtrats, Christian Huber.

Germering und Fürstenfeldbruck

Integrationswoche soll Begegnung fördern

  • VonHans Kürzl
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Die Interkulturellen Tage des Landkreises beginnen am 29. September in Fürstenfeldbruck. Die meisten Aktionen zum Thema „Zusammen leben – zusammen wachsen“ finden allerdings in Germering statt.

Germering/Fürstenfeldbruck – Im Rathaus Germering wurde jetzt das Programm vorgestellt. „Integration spielt hier eine große Rolle“, betonte OB Andreas Haas dabei. Er begrüßte die Aktionstage: „Toll, was angeboten wird.“

Dass das Programm nicht allzu umfangreich ausfällt, ist Corona geschuldet. „Wir haben das Angebot lieber etwas kleiner gehalten, aber dafür sicherer“, erklärt Mirko Sfeir, Integrationslotse im Landratsamt. Man habe darauf geachtet, dass man die Veranstaltungen auch online abhalten könne, wenn es die Rahmenbedingungen der Pandemie erfordern würden.

Frauke Stechow, bei der Stadt für Asylkoordination zuständig, war aber optimistisch. „Wir gehen von Präsenzveranstaltungen aus.“ Dabei orientiere man sich an der 3-G-Regelung. „Das wird wohl allgemein Standard“, sagte Stechow.

Eine Veranstaltung wird man trotzdem teils in Präsenz, teils online anbieten. Am Donnerstag, 7. Oktober, wird ab 17.30 Uhr im Pfarrheim von St. Bernhard in Fürstenfeldbruck ausschließlich Frauen vermittelt, was sich für sie hinter Begriffen wie Selbstbewusstsein oder mentale Stärke verbergen kann. „Hybrid ganz bewusst auch deswegen, um etwa den Frauen ein Angebot zu machen, die kleine Kinder zu Hause haben“, begründet Leonie Dienes-Weippert von der Caritas Fürstenfeldbruck unter anderem die Wahl der Uhrzeit.

Am Freitag, 1. Oktober, wird die „Bank der Begegnung“ vor dem Mehrgenerationenhaus Zenja an der Planegger Straße 9 als Treffpunkt im Mittelpunkt stehen. Dabei soll an die Menschen erinnert werden, die wegen Verfolgung, Krieg, Hunger oder den Folgen des Klimawandels geflohen sind.

Einer der Höhepunkte wird am Samstag, 2. Oktober, der Interkulturelle Spielenachmittag sein. Der wird unter dem Motto „Spielend miteinander Brücken bauen“ ab 15 Uhr in der Stadthalle stattfinden. In ähnlicher Form, aber länger, wird das im Brucker Mehrgenerationenhaus (LiB) am Samstag, 30. Oktober, wiederholt.

Eine Aktion zum Zeichen setzen für Menschenwürde (2. Oktober), was Menschen zum Thema Hochzeit zu erzählen haben (3. Oktober) und ein Vortrag zu Vorurteilen gegenüber dem Islam (6. Oktober) runden das Programm ab.

Für den Integrationsreferenten des Stadtrats, Christian Huber, sind die Interkulturellen Tage ein gelungenes Gesamtpaket. „Integration funktioniert nur mittendrin, mitten im Leben, mitten in der Stadt.“ Eine Kommune könne damit zeigen, welche Werte sie vermittle, sagte Huber.

Bereits für das Frühjahr 2022 wolle man die nächsten Interkulturellen Tage angehen, sagte Frauke Stechow. Wie Mirko Sfeir anfügte, nehme man gern weitere Kommunen mit ins Boot. Diese sollten aber bereits Ansprechpartner für die Themen Asyl und Migration haben. Gröbenzell, Maisach, Olching und Puchheim kämen da unter anderem in Frage.

Für die Veranstaltungen

kann man sich bei Frauke Stechow per E-Mail an frauke.stechow@germering-bayern.de oder unter Telefon (089) 89 41 92 54 anmelden. Alle Informationen gibt es auf www.interkulturellewoche.de/2021/lk_fuerstenfeldbruck.

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