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Vier Burschen: (v.l.) Philipp Fuchs, Ludwig Schmidbauer, Valentin Dersch und Michael Schmidbauer lassen sich das Germeringer Stadtfest nicht entgehen, sie kommen an jedem der drei Tage zum Feiern.

25 Jahre Stadterhebung

Germeringer feiern sich und ihre Heimat

Germering - Auf Regen folgt immer wieder Sonnenschein: Nach diesem Motto ist das Stadtfest drei Tage lang über die Bühne gegangen.

Die Germeringer ließen sich ihre Feierlaune vom Wetter nicht vermiesen. Nach regnerischem Auftakt blieb’s am Samstag trocken, und am Sonntag wurde es immer wärmer und schöner.

Doppelte Feierlaune war bei Ludwig Schmidbauer angesagt: „Ich feierte am Freitag gemeinsam mit der Stadt, oder die Stadt mit mir, meinen 19. Geburtstag“, erzählt der Germeringer. Er ist mit seinen Spezln Philipp Fuchs, Valentin Dersch und seinem älteren Bruder Michael auch am Samstag auf dem Stadtfest. Am Freitag waren sie quasi auf Stippvisite hier, am Samstag bleiben sie bis zum Auftritt der Liveband „Nachtstark“ – sprich den ganzen Tag. „Es ist einfach schön hier, man trifft griabige Leut’ und kann gemütlich zusammensitzen“, sind sich die vier jungen Männer einig.

Valentin (19) meint scherzhaft: „Wir nehmen das nämlich sehr ernst mit dem Feiern.“ Drum schauen sie auch am Sonntag zum Weißwurstfrühstück vorbei.

Apropos Weißwürscht: Da hat Jürgen Hönig von der Wasserwacht einen Tipp parat: „Unser Wasserwachtmitglied Thomas Eder ist unser Hausmetzger – er hat eigens zum Stadtfest 800 Weißwürste und 3000 Bratwürstl nach Spezialrezeptur angefertigt.“ Die Weißwürscht konnte man sogar schon am Freitag und Samstag für Sonntag reservieren.

Vereine zeigen große Präsenz

Jürgen Hönig besuchte am Samstag mit seiner Frau Angelika und den vier Enkeln das Stadtfest. „Am Freitagabend, als die Band Performer spielte, nachdem der Regen aufgehört hatte, kamen auch die Besucher wieder und waren bester Stimmung. Die Band spielte bis um 1 Uhr nachts, ihr Auftritt war gut besucht“, erzählt der 67-Jährige. Er betreute auch den Stand der Wasserwacht mit.

Stefan Gast und Jens Reimann sind halb offiziell und halb privat hier: Eben hatten sie ihren Auftritt mit dem Sinfonischen Blasorchester, Gast als Dirigent, Reimann ist Vizevorsitzender. „Die Vereine zeigen viel Präsenz, allerdings ist Germering halt kein Dorf, so gesehen spielt man nicht immer vor Stammpublikum, und mir geht das Dörfliche ein wenig ab“, meint Gast.

Bücher und Waffeln am laufenden Band

Beim dreitägigen Stadtfest werden sie noch öfter vorbeischauen: „Ein Pflichttermin ist schon morgen: Wir hören uns die Blaskapelle beim Weißwurstfrühstück an“, erzählen sie, während gerade die Germeringer Nachwuchsband Outlaw Pariah die Bühne bespielt und die Chance für einen Auftritt vor größerem Publikum nutzt. Und sie haben Glück: Es regnet gerade nicht. In der Bibliothek war auch viel los: Beim Bücherflohmarkt gingen die Leser auf Schnäppchenjagd. Büchereichefin Christine Förster-Grüber und ihr Team versorgten Hungrige vier Stunden lang mit frisch gebackenen Waffeln – auch ein Beitrag zum Stadtjubiläum.

von Angi Kiener

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