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Junge Germeringer genießen Weltliteratur

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Von: Klaus Greif

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Merkur-Redakteur Klaus Greif entführte die 10Ma/b in die Welt von „Onkel Toms Hütte“. Obwohl das Buch mittlerweile rund 170 Jahre alt ist und die Sprache immer wieder veraltet wirkt, hörten die Jugendlichen gebannt zu. Links vor ist Klassleiterin Manuela Recke zu sehen.
Merkur-Redakteur Klaus Greif entführte die 10Ma/b in die Welt von „Onkel Toms Hütte“. Obwohl das Buch mittlerweile rund 170 Jahre alt ist und die Sprache immer wieder veraltet wirkt, hörten die Jugendlichen gebannt zu. Links vor ist Klassleiterin Manuela Recke zu sehen. © Schule

„Klassiker der Kinder- und Jugendliteratur“: Unter diesem Motto beteiligte sich die Kerschensteiner Mittelschule am bundesweiten Vorlesetag.

Germering – Als Vorleser stellten sich dabei unter anderem Dritte Bürgermeisterin Sophie Schumacher, Landtagsabgeordneter Hans Friedl, Stadtrat Johannes Landendinger, Helen Hoff von der Buchhandlung Lesezeichen und Christine Förster-Grüber, Leiterin der Stadtbibliothek, zur Verfügung. Alle Vorlesenden erfüllten die 2G-Regel.

Mit dabei war auch Merkur-Redakteur Klaus Greif – und zwar doppelt: Er sprang neben seiner eigenen Lesung für Landrat Thomas Karmasin ein, der kurzfristig absagen musste. Auf dem so genannten Marktplatz im vor kurzen eröffneten Neubau der Schule trug Greif vor den Kindern der 10Ma/b zunächst einen Auszug aus „Onkel Toms Hütte“ vor. Anschließend präsentierte er vor der 9Ma/b das „Tagebuch der Anne Frank“.

Ausgewählt wurden die Bücher vorab von den Lesebeauftragten der Schule, Yildiz Sondermann und Ulrike Weiß. Die altersgemäße Lektüren reichten von lustig und unterhaltsam bis zu nachdenklich. Die Klasse 6a/b konnte so beispielsweise „Emil und die Detektive“ genießen, die 5a hörte Auszüge aus dem „Wunschpunsch“ und der 8R wurde „Robinson Crusoe“ vorgestellt.

Manuela Recke, Klassleiterin der 10Ma/b, war mit dem Ablauf des Lesetags sehr zufrieden. Es bleibt ihr zufolge eine Tatsache, dass sich eine gute Lesekompetenz auf die ganze Entwicklung des Kindes auswirkt. Manuela Recke: „Es gibt heute leider immer mehr Familien, in denen nicht mehr vorgelesen wird, Fernsehen und Computer haben das Buch dort verdrängt. Dabei sollte man bedenken, dass Lesen nicht nur Sprachkompetenz und Konzentration erhöht, sondern auch Neugier, Phantasie und Kreativität fördert. Auch schon für Kinder gelte, dass man mit Lesen seinen Horizont erweitert. „Was könnte einem das Lesen besser schmackhaft machen als regelmäßiges Vorlesen.“

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