Vor fünf Jahren war das MBG schon einmal Ausrichter der Forscherwoche.

Germering

Jungforscher aus ganz Deutschland zu Gast

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Vor 25 Jahren hat zum ersten Mal eine Forscherwoche für naturwissenschaftlich fitte Gymnasiasten aus ganz Deutschland stattgefunden. Initiiert worden war das Projekt von Rudolf Herbst, bis 2006 Lehrer am Max-Born-Gymnasium (MBG). In Germering findet jetzt die Jubiläums-Forscherwoche statt.

Germering – Naturwissenschaftlich begeisterte Schüler von fünf Gymnasien aus ganz Deutschland kommen vom 21. bis zum 25. Oktober nach Germering. Sie besuchen Forschungseinrichtungen und Universitäten, nehmen an Vorträgen, Praktika und Führungen teil, experimentieren in Laboren und berichten von eigenen Forschungsvorhaben. „In der seit 1994 jährlich stattfindenden Forscherwoche bringen wir besonders engagierte Schüler in Kontakt untereinander und mit universitärer Forschung“, erklärt MBG-Direktor Robert Christoph. Es handle sich um ein Leuchtturmprojekt für das MBG als MINT-Schule –MINT steht für die naturwissenschaftlichen Fächer.

Die Woche wird am Montag, 21. Oktober, 19.30 Uhr, von Professor Volker Grewe eröffnet. Der Atmosphärenforscher am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) spricht über die wissenschaftlichen Hintergründe des Klimawandels. Der Vortrag ist öffentlich.

Am Dienstag, 22. Oktober, besuchen die Teilnehmer das „SchoolLab“ des DLR in Oberpfaffenhofen, um Versuche von Robotik bis Raketenbau durchzuführen. Die Schüler präsentieren hier ihre Projekte vor den anderen Jungforschern und vor Vertretern der Sponsoren der Forscherwoche. Hier wird über die Schutzwirkung von Ohrstöpseln bei Rockkonzerten ebenso berichtet wie über Mathematikwettbewerbe.

Am Mittwoch geht es zum Forschungscampus Garching. Die Jungforscher führen hier Praktika zu Optik und Magnetismus durch und lernen unter anderem die Funktionsweise eines Beschleunigers sowie seine typische Einsatzgebiete kennen. Der Besuch der Mathematikausstellung ix-quadrat am Forschungscampus steht auch auf dem Programm.

Der Donnerstag steht ganz im Zeichen der Chemie. Am „ChemLab“ der Ludwig-Maximilians-Universität stellen die Schüler Silber-Nanopartikel her, untersuchen Sonnencreme und arbeiten mit dem Rasterkraftmikroskop.

Zum Abschluss der Forscherwoche hält Dr. Frank Simon vom Max-Planck-Institut für Physik am Donnerstag, 24. Oktober, um 19.30 einen öffentlichen Vortrag im Gymnasium. Unter dem Titel: „Vom Urknall ins Labor: Untersuchung von Higgs-Teilchen, Quarks und dunkler Materie“ erläutert der Elementarteilchenphysiker, wie am Beschleuniger CERN, der größten Maschine der Welt, Teilchen bei höchsten Energien zur Kollision gebracht werden.

Organisiert wird die Forscherwoche von den MBG-Lehrern Bettina Rißner und Eckart Werner-Forster. Die Germeringer Firmen Thermo Fischer, GEBE, Docuware, Mlase und der Wirtschaftsverband unterstützen die Woche finanziell.

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