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Monika Gruber

Stadthalle

Kabarett-Stars lassen die Kassen klingeln

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Die Stadthalle hat 2017 gut gewirtschaftet. Vor allem die Gastspiele prominenter Kabarettisten wie Monika Gruber spülten mehr Geld als erwartet in die Kassen.

Germering – Stadthallenleiterin Medea Schmitt präsentierte im Betriebsausschuss einen Bericht über die wirtschaftliche Entwicklung im zweiten Halbjahr 2017, der sich sehen lassen kann. Nicht zum ersten Mal wurde dabei der bei der Konsolidierung des städtischen Haushalts vorgegebene Verlustrahmen deutlich unterschritten.

Rund 1,4 Millionen Euro Miese hätte Medea Schmitt im laufendenBetrieb machen dürfen. Es wurden letztlich aber nur 1,3 Millionen Euro. Diese positive Entwicklung sei vor allem der sehr guten Auslastung des Hauses zu verdanken, erklärte Schmitt im Ausschuss. Die Einnahmen aus dem Kartenverkauf und der Erlös aus Saal- und Standmieten ist im vergangenen Jahr um rund 300 000 Euro höher gewesen als ursprünglich angenommen. Wesentlich dazu beigetragen haben die Gastspiele bekannter Kabarettisten, die für ausverkaufte Säle sorgten. An erster Stelle nannte Schmitt hier Monika Gruber und Django Asül.

Den gestiegenen Einnahmen im Kartenverkauf stehen allerdings auch höhere Marketingkosten gegenüber. Für den Druck von Flyern und Plakaten sowie das Schalten von Anzeigen wurden insgesamt rund 30 000 Euro mehr ausgegeben als im Budget vorgegeben war.

Mehrausgaben fielen im Vorjahr auch für die Instandhaltung des Hauses und den Brandschutz an. Insgesamt mussten dafür rund 348 000 Euro ausgegeben werden. Das sind etwa 26 000 Euro mehr als im Wirtschaftsplan stand. Die Steigerung ist vor allem dem Umbau der Bühne des Amadeussaals, der Sanierung des Kühlturms und der Beseitigung eines Wasserschadens im Untergeschoss der Gastronomie zu verdanken. Die Kostenmehrung kann durch die Mehreinnahmen kompensiert werden.

Geringere Ausgaben hatte das Haus im vergangenen Jahr aufgrund der Witterung: Es musste weniger geheizt werden, die Gasrechnung fiel rund 816 Euro geringer aus. Die Reinigungskosten der Stadthalle entwickelten sich genau andersrum. Sie stiegen um rund 9800 Euro. Grund: Wegen der besseren Auslastung des Hauses mussten die Säle und Räume der Stadthalle öfter geputzt werden. Auch dies konnte allerdings durch die Mehreinnahmen bei Fremdveranstaltungen ausgeglichen werden.

In die Erneuerung der Haustechnik und des Mobiliars wurde im Vorjahr 324 000 Euro gesteckt. Das sind 16 000 Euro mehr als geplant. Größter Ausgabenposten war hier der Kauf neuer Tagungstische für insgesamt rund 144 000 Euro.

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