Im Juni wurde das Siegermodell des Realisierungswettbewerbs für die Umgestaltung des Kasernengeländes vorgestellt. Mit der Umsetzung wird es jetzt ein bisschen dauern: Wegen der ungewissen Finanzlage soll sie nicht vor 2025 beginnen.
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Im Juni wurde das Siegermodell des Realisierungswettbewerbs für die Umgestaltung des Kasernengeländes vorgestellt. Mit der Umsetzung wird es jetzt ein bisschen dauern: Wegen der ungewissen Finanzlage soll sie nicht vor 2025 beginnen. (Archivfoto)

Umgestaltung des Areals an der Autobahn nicht vor 2025

Kasernen-Umbau verschoben

  • Klaus Greif
    vonKlaus Greif
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Der Stadt stehen wegen Corona finanziell schwierige Zeiten ins Haus. Das kündigten sowohl OB Andreas Haas als auch Kämmerer Rene Mroncz erst vor Kurzem wieder im Hauptausschuss an.

Germering – Der Haushalt für 2021, der gerade am Entstehen ist, werde davon geprägt sein. Eine erste große Einsparung machte jetzt Stadtbaumeister Jürgen Thum im Stadtrat publik: Die Umgestaltung des ehemaligen Kasernengeländes, die nächstes Jahr im Angriff genommen werden sollte, wird nicht vor 2025 beginnen.

Thum stellte wie jedes Jahr die Projekte vor, die die Stadt dem Freistaat meldet, um Gelder aus der Städtebauförderung zu bekommen. Es sind laut Thum mittlerweile drei Förderprogramme, bei denen die Stadt dabei ist. Die meisten Einzelvorhaben werden über das Programm „Lebendige Zentren“ (früher: Aktive Stadt- und Ortsteilzentren) abgewickelt. Die geplante Umgestaltung des Volksfestplatzes rechnet mit Mitteln aus dem Fördertopf „Flächenentsiegelung“ der Regierung von Oberbayern.

Die Verwandlung des Kasernengeländes in ein neues Bürgerzentrum für Kultur, Freizeit und Sport wird vom Programm „Militärkonversion“ gefördert. Die Kosten für den Realisierungswettbewerb – der Siegerentwurf wurde im Juni vorgestellt – sind schon bezuschusst worden. Jetzt sollte eigentlich der Förderbedarf für den Umbau selbst beantragt werden. Das hat sich aber laut Thum erledigt: „In der städtischen Haushaltsplanung ist eine Realisierung nicht vor dem Jahr 2025 vorgesehen.“

In dem Bereich „Lebendige Zentren“ hat die Stadt nach Rücksprache mit der Regierung eine ganz neue Maßnahme: Ab dem kommenden Jahr soll untersucht werden, welche Klima-Anpassungsmaßnahmen im Zentrum durchgeführt werden können. Ein weiterer Punkte ist wie im Vorjahr die Fortsetzung des Stadtmarketings mit einem Verfügungsfonds für die Markenbildung.

Für die Jahre bis 2024 wird als Maßnahme unter anderem eine Machbarkeitsstudie zur Optimierung des Mehrgenerationenhauses Zenja angemeldet.

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