Sozialausschuss

Kindergärten: Die Eltern müssen früher aufstehen

In den städtischen Kindergärten und Horten muss künftig gewährleistet sein, dass täglich eine so genannte Kernzeit von vier Stunden eingehalten wird, während der die Kinder ohne Unterbrechung pädagogisch betreut werden.

Germering–   Während dieser Zeit bleiben die Einrichtungen geschlossen, sprich: Eltern können ihre Kinder nicht später bringen oder früher abholen. Wobei es im Hort durchaus beantragte Ausnahmen geben darf, wie Sozialamtsleiter Martin Rattenberger jetzt den Mitgliedern des Sozialausschusses berichtete.

Die neuen Kernzeiten sind bei den Kindergärten Kleiner Muck, Spatzennest und Abenteuerland von 8.15 bis 12.15 Uhr. In der Einrichtung Sonnenschein dürfen die Erzieherinnen und ihre Kinder von 8.30 bis 12.30 Uhr nicht gestört werden. Diese unterschiedliche Zeit ist laut Rattenberger notwendig wegen der Logistik der Essensbelieferung. In den Horten ist die Kernzeit einheitlich von 13 bis 16 Uhr.

Die Änderungen waren Rattenberger zufolge notwendig, um die gesetzlichen Vorgaben einzuhalten. Die bisher geltende Kernzeit in den Kindergärten von 8 bis 12 Uhr sei nämlich in der Regel nicht eingehalten worden. Es habe sich eingebürgert, dass die Kinder bis um 8.30 Uhr gebracht werden konnten. Dennoch hätten sie schon um 12 Uhr wieder abgeholt werden können. Ein sinnvolles pädagogisches Arbeiten sei so aber nicht möglich.

Die Eltern sind über die neuen Regelungen informiert worden. Sie seien größtenteils damit einverstanden, berichtete Rattenberger. Probleme sieht lediglich der Elternbeirat des Kleinen Muck am Volksfestplatz. Er befürchtet eine Zuspitzung der Parkplatzsituation vor dem Kindergarten, wenn die Bringzeit verkürzt wird. Martin Rattenberger versprach, dass vor Ort nach Lösungen gesucht werde.

 kg

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