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Ödland statt Garten: die Freifläche des Kindergartens St. Martin.  

St. Martin

Kindergarten-Ödland soll grün werden

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Der Garten des Kindergartens St. Martin muss erneuert werden. Grund: Viele der Spielgeräte mussten aus sicherheitstechnischen Gründen abgebaut werden. Auch optisch ist die Anlage keine Augenweide mehr.

Germering – Die Stadtkirche als Betreiberin des Kindergartens an der Kirchenstraße hat bei der Stadt schon vor einiger Zeit um einen Zuschuss für die Garten-Erneuerung gebeten. Immerhin rechnet die Kirche mit Kosten in Höhe von fast 150 000 Euro. Der Hauptausschuss stimmte jetzt ohne Diskussion dafür, die Investitionskosten wie üblich mit 20 Prozent zu unterstützen.

Aus Sicht der Stadtkirche gleicht die Freifläche des Kindergartens aktuell mehr einer Wüste als einem Garten. Viele der ursprünglich vorhandnen Spielgeräte mussten laut Ines Berens von der Kirchenverwaltung abgebaut werden, weil sie nicht mehr den Sicherheitsvorschriften entsprechen. Den Kindern stünden neben dem

Gelände zum Laufen und Toben nur noch der Sandkasten, eine Rutsche und zwei Schaukeln zur Verfügung. Dies schränke die Spielmöglichkeiten für 100 Kinder erheblich ein.

Die Stadtkirche hat schon Kontakt zu einem Gilchinger Gartenplaner aufgenommen, der eine erste Kostenschätzung für die Neugestaltung abgegeben hat. Demnach sind rund 148 000 Euro notwendig, um den Kindern wieder den richtigen Freiraum zu geben.

Der dickste Brocken dabei sind die „Einbauten in Außenanlagen/Spielgeräte“ für 45 000 Euro. Die Erneuerung der befestigten Flächen schlägt mit 24 800 Euro zu Buche. Ein neuer Rasen kostet rund 8000 Euro, die Bepflanzung der Freiflächen insgesamt rund 10 000 Euro. Für die Stadt bedeutet das, dass sie 29 750 Euro zuschießen muss. Die Summe ist im Haushalt, der in Kürze beraten und aufgestellt wird, eingeplant.

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