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Das Team der Sozialdemokraten wird angeführt von Johannes Landendinger (Mitte).

In Germering

SPD geht mit neuer Mannschaft in die Wahl

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Einen jungen Herausforderer schickt Germerings SPD ins Rennen um das Amt des Oberbürgermeisters. Der 34-jährige Johannes Landendinger wurde mit großer Mehrheit zum Kandidaten gekürt.

GermeringLandendinger will sich stark an dem Wahlkampfmotto „Germering geht auch sozialdemokratisch“ orientieren. So gehört für den gelernten Kinderpfleger, der anschließend Sozial-Pädagogik studierte, die Schaffung preisgünstigen Wohnraums zu den wichtigen Anliegen. Außerdem will er sich für die Anpassung reeller Löhne an die in Germnering herrschenden Verhältnisse einsetzen.

Aufleben lassen will Landendinger die sozialdemokratische Forderung einer Seilbahn von Germering nach Pasing. „Das kann innerhalb einer Wahlperiode verwirklicht werden“, sagte der 34-jährige in seiner Bewerbungsrede.

SPD Germering: Skepsis gegenüber dem Briefzentrum

Skeptisch steht der SPD-Kandidat dem Briefverteilzentrum gegenüber. Zum einen gehe der analoge Briefverkehr zurück, zum anderen sei es risikoreich, auf nur einen Gewerbetreibenden zu setzen. Landendinger hätte auf der vorgesehenen Fläche lieber mehrere Unternehmen gesehen. Wenn es aber bei der Beschlusslage bleibe, „soll die Deutsche Post ihr Versprechen einhalten und die 1300 Arbeitsplätze erhalten“.

Für die in Germering ebenfalls stark in der Diskussion stehenden Baupläne im Kreuzlinger Feld will Landendinger hinterfragen, wie der Versiegelung begegnet und die Infrastruktur an den Bevölkerungszuwachs angepasst werden soll. Zu massiv angelegt ist für Landendinger auch der Kleine Stachus. Deshalb will er, „dass andere markante Gebäude der Stadt weithin erkennbar sein sollen“. Aus diesem Grund lehne er die Pläne für die Germeringer Harfe ab, die unter anderem ein Hotel vorsehen.

SPD-OB-Kandidat in Germering: Lebensgefährte kandidiert ebenfalls

Landendinger steht aktuell mit einer Genossin zwar noch dem Petershausener Ortsverein vor, wohnt aber seit August mit seinem ebenfalls kandidierenden Lebenspartner in Unterpfaffenhofen.

Insgesamt wird Germerings SPD im kommenden Stadtrat, wo sie die derzeit acht Sitze verteidigen will, mit vielen neuen Gesichtern vertreten sein. Nur die Referentin für Integration und Städtepartnerschaften, Fereschteh Erschadi-Zimmermann, sowie Saskia Schon kandidieren erneut. Dritter Bürgermeister Helmut Ankenbrand entschloss sich am Tag der Versammlung kurzfristig, einen der Nachrückerposten zu besetzen.

SPD Germering: Mehrheit der CSU brechen

Auf Platz zwölf kandidiert mit der 21-jährigen Frauke Witthöft die zweitjüngste Kandidatin. Mit 19 Jahren am jüngsten ist Dogukan Karakaya. Als Ziel setzt sich Germerings SPD, die Mehrheit der CSU zu brechen.

Ihnen allen ans Herz gelegt wurde, die Zahlungspflicht der Mandatsträger zu achten. Das Geld stellt einen wichtigen Einnahmeposten dar, der mithelfen soll, die Wahlkampfkosten von geschätzten 35 000 Euro zu decken. Mitglied Wilfried Kaiser hatte diesbezüglich nachgefragt. Einige SPD-Stadträte seien mit den Zahlungen im Rückstand, hieß es in der Versammlung im Vorfeld der Kommunalwahl 2020. Stadträtin Tinka Rausch sah sich deshalb veranlasst, darauf hinzuweisen, dass sie ihre Zahlung geleistet habe.

Die Liste der SPD in Germering

1.) Johannes Landendinger, 2. Jussra Zamani, 3. Christian Gruber, 4. Fereschteh Erschadi-Zimmermann, 5. Klaus-Peter Müller, 6. Andrea Schaal, 7. Daniel Lieberwirth, 8. Saskia Schon, 9. Klaus-Dieter Schiffauer, 10. Loverna Dehnert, 11. Hakan Hökerek, 12. Frauke Witthöft, 13. Maximilian Hermenau, 14. Hatice Sadi-Hökerek, 15. Dierk Scheide, 16. Irmgard Volland, 17. Harald Müller, 18. Hannelore Fesenmeier, 19. Uwe Kosubeck, 20. Sylvia Hoffmann, 21. Jan Bernrader, 22. Inge Jäger, 23. Götz Mohr, 24. Elfriede Schanda, 25. Frank Gruber, 26. Renate Hornung, 27. Dogukan Karakaya, 28. Gabriele Lutz-Besser, 29. Elson Landendinger, 30. Heidemarie Hinz, 31. Hans Schanda, 32. Eva Schmidt-Sibeth, 33. Siegfried Kalwa, 34. Ute Müller, 35. Hermann Vogel, 36. Christina Wachs 37., Adolf Dietz, 38. Bianca-Maria Köhler, 39. Peter Hermenau, 40. Giovanna Schiffauer. Nachrücker-Kandidaten sind Britta Hein und Helmut Ankenbrand.

Auch interessant: Die Themenseite der Heimatzeitung zur Kommunalwahl 2020 in der Region FFB.

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