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Die jungen Flamenco-Tänzerinnen des TSV Unterpfaffenhofen waren bei der Musiknacht ebenso vertreten wie 33 andere Gruppen.

Stadthalle

Kostenlose Musiknacht bleibt einzigartig im Landkreis

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Über 600 Mitwirkende in 34 Chören, Orchestern, Ensembles, Bands und Tanzgruppen haben die Nacht der Musik am 1. Juli in der gesamten Stadthalle zu einem Riesenerfolg gemacht. 

GermeringDie Künstler, bis auf einige Ausnahmen Germeringer Amateure, haben allesamt ohne Gage gespielt. Zum Dank lud die Stadt sie jetzt zu einem Empfang ins Restaurant Agua der Stadthalle ein. Da trafen sich am Montagabend zwar höchstens rund zehn Prozent der 600 Teilnehmer und genossen die von der Stadt spendierten Getränke und Häppchen. Aber die Stimmung unter den Besuchern war bestens.

OB Andreas Haas bedankte sich in einer kurzen Begrüßung ausdrücklich für das Engagement der Musiker, Sänger, Tänzer und Videokünstler. Die Zahl 600 beweise, dass in Germering viele Kulturtreibende leben, die ihre Freizeit damit verbringen, wochenlang für Events wie die Musiknacht zu üben, sagte Haas. Sein Dank war damit aber noch nicht zu Ende: „Dieses Engagement genießen wir schließlich auch in den vielen wunderbaren Jahreskonzerten bei Serenaden und Schulkonzerten, bei Festivitäten wie dem Stadtfest und bei den Marktsonntagen.“ Die Germeringer Musiknacht ist Haas zufolge zudem einzigartig im ganzen Landkreis, weil kein Eintritt bezahlt werden muss.

Die Musiknacht findet nur alle zwei Jahre statt. Dieser Rhythmus wird laut Stadthallenleiterin Medea Schmitt auch beibehalten – obwohl nächstes Jahr das 25-jährige Bestehen der Stadthalle ansteht, gibt es die Musiknacht erst wieder im Jahr 2019. Der Hauptgrund für die Einführung dieses Turnus’ sei gewesen, dass man großen Fußball-Ereignissen aus dem Weg gehen wollte. Nächstes würde man die WM in Russland als Konkurrenten haben.

Wie das Jubiläum gefeiert wird, steht auch deswegen noch nicht fest. In irgendeiner Form werden sicher auch die heimischen Künstler eingebunden, sagte Haas. Die werden ihrerseits überwiegend bei der nächsten Musiknacht wieder mitmachen – das versprachen jedenfalls fast alle der anwesenden Vertreter der Gruppen.

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