Wissbegierige Gruppe: Eine ganze Woche lang drehte sich am Max-Born-Gymnasium alles um die Forschung. Hier sind die Schüler im Chem-Lab des DLR zu sehen.
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Wissbegierige Gruppe: Eine ganze Woche lang drehte sich am Max-Born-Gymnasium alles um die Forschung. Hier sind die Schüler im Chem-Lab des DLR zu sehen.

Germering

Max-Born-Gymnasium für die Forscherwoche ausgezeichnet

Das Max-Born-Gymnasium ist beim Prämienprogramm des Landkreises mit einem dritten Platz ausgezeichnet worden. Damit verbunden ist ein Geldpreis in Höhe von 700 Euro. Die Auszeichnung hat sich die Schule mit der Durchführung der Forscherwoche im Jahr 2019 verdient.

Germering - Das Konzept der Forscherwoche besteht darin, junge begabte, wissenschaftliche interessierte Schüler aus ganz Deutschland zum Austausch ihrer Ideen, für Experimente und gemeinsames Erleben naturwissenschaftlicher Vorträge zusammenzubringen. Dieses Projekt entstand aus der Zusammenarbeit der Landkreise Fürstenfeldbruck und Zeulenroda in Thüringen. Seit 1994 wird die Forscherwoche abwechselnd von einer von fünf Gastgeberschulen ausgerichtet. 2019 war es das Max-Born-Gymnasium.

Auf radioaktive Strahlung untersuchten diese zwei Schülerinnen Backpulver am Garchinger Forschungscampus.

Und die Schule hat sich für das Programm einiges einfallen lassen. Neben Vorträgen und Ausflügen gab es unter anderem auch ein sogenanntes „Networking Dinner“. Hier trafen die Schüler mit Vertretern verschiedener zukunftsorientierter Unternehmen aus Germering zusammen. Der Forscher-Nachwuchs konnte so schon einmal erste Kontakte in die Arbeitswelt in der Region knüpfen.

Großes Interesse weckte auch ein Vortrag des Professors Volker Grewe zum Thema „Klimawandel, das 1.5 Grad-Ziel und Handlungsoptionen am Beispiel des Luftverkehrs aus wissenschaftlicher Sicht“. Der Andrang überstieg mit etwa 300 Interessierten sogar die Kapazitäten der Veranstaltungshalle, sodass der Vortrag zusätzlich auch in einige Klassenzimmer live übertragen wurde.

Die Schüler waren aber auch selbst forschend tätig geworden. Ihre Projekte, die sie teilweise auch für den deutschlandweiten Wettbewerb „Jugend forscht“ erstellt hatten, stellten sie im Rahmen der Forscherwoche vor. Darunter waren unter anderem die Idee, mithilfe eines autonom fahrenden Schiffs Plastikmüll aus dem Meer zu sammeln, zudem eine Test-Methode für die Schalldurchlässigkeit von Ohrstöpseln.

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