Sozialausschuss

Mehr Personal für die Belange der Jugend

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Germering - Der Abenteuerspielplatz (ASP) wird mit einer dritten Vollzeitstelle ausgestattet, die allerdings stundenweise auch der Jugendwerkstatt zugutekommen soll. Außerdem soll das ASP-Spielhaus erneuert werden.

Die „Offene Kinder - und Jugendarbeit der Stadt“ (OKJA) ist ein wesentlicher Bestandteil der sozialen Infrastruktur Germering. Geleistet wird sie vom Abenteuerspielplatz, der Jugendwerkstatt, den beiden Jugendbegegnungsstätten und der Streetworker-Stelle mit der Teestube Oase. Was die Sozialpädagogen dort leisten und welche Ziele sie haben, erklärten Gerd Weinhard und Sandra Bartler, im städtischen Sozialamt für Jugendeinrichtungen zuständig, jetzt im Sozialausschuss. Sie stellten ein Rahmenkonzept der OKJA vor, das erneuert worden ist, um den Veränderungen in der Gesellschaft gerecht zu werden. Demnach ist die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen in den einzelnen Einrichtungen wichtiger denn je.

Vor allem am ASP aber stoßen die Mitarbeiter angesichts des enormen Besucher-Zustroms immer mehr an ihre Grenzen. In den Ferien nutzen täglich durchschnittlich 86 Kinder den Spielplatz, an Spitzentagen werden sogar über 200 Kinder gezählt. Es wäre deswegen aus Sicht von Weinhard angebracht, dass der Platz wieder eine dritte Vollzeitstelle erhält. Die habe es bis zum Jahr 2008 schon gegeben, sei damals aber im Zuge der Haushaltskonsolidierung gestrichen worden.

Auch die Jugendwerkstatt an der Schmiedstraße, die aktuell lediglich mit einer Vollzeit- und einer Teilzeitstelle ausgestattet ist, kann sich über Besucherandrang nicht beklagen. Weinhard regte deswegen an, dass der zusätzliche Sozialpädagoge des Spielplatzes sich auch stundenweise in der Werkstatt einbringt. Dieser Vorschlag wurde von den Stadträten ebenso beschlossen wie die Entfristung einer Teilzeitstelle am JUZ II, dem „Outback“ am Aubinger Weg. Der dortige Mitarbeiter hat jetzt einen gesicherten Arbeitsplatz.

In die Wege geleitet wurde vom Ausschuss auch die Erneuerung des Spielhauses am Abenteuerspielplatz. Das ist Weinhard zufolge ziemlich in die Jahre gekommen und auch zu klein für die vielen Besucher. Das Bauamt wird jetzt prüfen, ob eine Sanierung des bestehenden Hauses mit zusätzlicher Erweiterung oder gleich ein Neubau angegangen werden soll.

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