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Diesen Fragebogen hatte die Stadt an alle Haushalte verteilt, um Daten einzuholen.

Es gab einige Einwände

Mietspiegel trotz Zweifeln an der Statistik anerkannt  

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Germering – Der Stadtrat hat den vor kurzem erneuerten Mietspiegel einstimmig als qualifizierten anerkannt. Nur mit dieser Formalie kann das Instrument auch vor Gericht verwendet werden.

Trotz der Einstimmigkeit gab es im Vorfeld etliche Wortmeldungen von Stadträten, die mit dem Mietspiegel nicht zufrieden sind.

Paul Wunderl (CSU) gab sich zwar nicht als Gegner des Instrumentes zu erkennen. Allerdings meinte er, dass er einige Details nicht nachvollziehen kann. Beispielsweise werden bei Wohnungen der Baujahre 1949 bis 1977 Zuschläge in der Miete zugestanden, wenn sie einen Parkettboden oder eine höchstens 20 Jahre alte Küche haben. Bei Wohnungen ab 1978 gebe es diese Zuschläge nicht. Im vorhergehenden Mietspiegel sei das noch anders gewesen. Er verstehe das einfach nicht – auch wenn es möglicherweise mit der Art und Weise der statistischen Berechnung zu tun habe. FDP-Stadtrat Peter Klotz schloss sich den Ausführungen von Wunderl an.

OB Andreas Haas wies darauf hin, dass der Mietspiegel ja alle zwei Jahre erneuert werde. Dabei habe es immer schon Veränderungen bei den Zu- und Abschlägen gegeben. Die Kriterien, die in die Berechnung eingeflossen sind, seien ja abgefragt worden. Bestimmte Kriterien seien offensichtlich als nicht mehr relevant für die Miethöhen eingestuft worden. Dass die Arbeit der Statistiker korrekt sei, erkenne man auch daran, dass der Mietspiegel seit Jahren von den Gerichten anerkannt wird.  

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