Die Erweiterung des Gerätehauses der Feuerwehr Germering an der Augsburger Straße ist endgültig auf den Weg gebracht worden. Sie kostet rund 5,5 Millionen Euro.
+
Die Erweiterung des Gerätehauses der Feuerwehr Germering an der Augsburger Straße ist endgültig auf den Weg gebracht worden. Sie kostet rund 5,5 Millionen Euro.

Aus dem Stadtrat

5,5 Millionen Euro für Ausbau der Germeringer Feuerwehr

  • Klaus Greif
    vonKlaus Greif
    schließen

Die Erweiterung des Gerätehauses der Feuerwehr Germering an der Augsburger Straße ist endgültig auf den Weg gebracht worden. Sie kostet rund 5,5 Millionen Euro.

Germering – Schon vor über vier Jahren hat die Freiwillige Feuerwehr Germering Erweiterungsbedarf angemeldet. Das waren die Gründe: Die Fahrzeughalle ist zu klein für den Fuhrpark geworden. Es fehlt die Möglichkeit, Privat- und Einsatzkleidung getrennt aufzubewahren. Die Werkstatt ist ebenfalls zu klein und wird zudem als Lagerraum genützt, der ansonsten fehlt. Außerdem müssen viele Gerätschaften im Keller der Wohnungen des Hauses untergebracht werden.

Der Stadtrat beschloss deswegen noch im Jahr 2019, ein Grundstück zur Erweiterung östlich des bestehenden Hauses zu kaufen. Im Vorjahr wurde das Architekturbüro Sütfels mit der Planung beauftragt. Im vergangenen Dezember wurden erste Pläne vorgegestellt. Jetzt billigte der Stadtrat das Gesamtprojekt mit Kosten von rund 5,5 Millionen Euro.

Nach den Plänen wird das Gerätehaus nach Osten hin verlängert und um einen Querbau erweitert. Die Verlängerung des Hauses schafft vier zusätzliche Stellplätze für vier Fahrzeuge. Der anschließende Querbau bietet weiteren drei Fahrzeugen Platz. Außerdem werden hier eine Atemschutzwerkstatt, eine Werkstatt und ein Lager untergebracht.

Auf dem Dach der verlängerten Fahrzeughalle entstehen zwei Wohnungen für Mitglieder der Feuerwehr. Der Stadtrat billigte diese Option, obwohl sie die Erweiterung um rund 335 000 Euro teurer macht. Allerdings soll nach einer Anregung aus der Bürgerversammlung, die von der SPD unterstützt wurde, noch geprüft werden, ob nicht noch ein Aufzug eingebaut werden könne. Die Stadt müsse Vorbild sein in Sachen Barrierefreiheit, meinte Christian Gruber (SPD). Kosten würde dies dem Architekten zufolge zwischen 50 000 und 100 000 Euro.

Ebenfalls optional ist die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Altbaus. Sie ist nur für den Eigenbedarf gedacht, erklärte Heike Thorwächter vom Bauamt. Wegen der begrenzten Platzmöglichkeiten könne keine größere Anlage aufs Dach gesetzt werden. Die Einspeisung von Strom ins Netz rentiere sich deswegen nicht. Die Anlage kostet 36 000 Euro und hat sich nach neun Jahren amortisiert.

Weitere Nachrichten aus der Stadt Germering finden Sie hier.

Auch interessant

Mehr zum Thema

Kommentare