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Die von Anna Hoffmann geleiteten Streicherklassen eröffneten das Weihnachtskonzert des Max-Born-Gymnasiums. 

Mit Musik Mauern überwinden und Trost spenden

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Germering – Das zweite Weihnachtskonzert des Max-Born-Gymnasiums (MBG) stand unter einem „bitteren Beigeschmack“, wie der stellvertretende Schulleiter Bernhard Sauermann bei seiner Begrüßung sagte.

Angesichts des Anschlags von Berlin habe man sich auch am MBG überlegt, wie man weitermachen soll. Die Antwort sei klar gewesen: „Mit Musik.“ Mit Musik würden Mauern eingerissen und Grenzen überwunden. Und vor allem: „Musik tröstet.“

Diese nicht unbedingt einfache Aufgabe erfüllten die Schüler anschließend uneingeschränkt. Los ging’s mit der Streicherklasse der 5. Jahrgangstufe, deren Mitglieder ja größtenteils erst seit einem halben Jahr dabei sind, mit Hilfe von Lehrerin Anna Hoffmann Geigen, Celli und Kontrabässe beherrschen zu lernen. Da schlich sich zwar immer wieder mal ein schräger Ton ein. Aber die beiden Stücke zeigten schon, dass unter den jungen Musikern durchaus das ein oder andere Talent schlummert. Dass die Entwicklung recht schnell gehen kann,war bei der ein Jahr älteren Streicherklasse zu hören. Der gelang unter anderem mit einem Calypso der Sprung in karibische Rhythmus-Freude.

Die Chöre der Unter-, Mittel- und Oberstufe zauberten dann auf jeweils unterschiedliche Art und Weise Weihnachtsstimmung in die überfüllte Kirche. Das Repertoire reichte von Bach und Corelli bis hin zu Andy Beck und Bing Crosby. Mit Crosbys „White Christmas“ und vor allem einem fetzigen „Baba Yetu“ von Christopher Tin drückte der Chor der älteren Schüler einen ersten herausragenden Stempel auf.

Einen musikalischen Leckerbissen lieferte dann aber vor allem das große Schulorchester. Beim Concerto Grosso des Barock-Komponisten Corelli überragten die Solisten Sarah Luisa Zrenner, Sophia Brokamp (beide Violinen) und Laura Sophie Spangenberger (Cello). Stürmischer Beifall der Besucher war der mehr als gerechte Lohn.

Die Big Band sorgte anschließend mit den bekannten „Girl from Ipanema“ und „Oye como va“ sowie „Ain’t misbehavin“ für lockere Stimmung. Der Trostfaktor war dabei schon sehr hoch.

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