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Die Containeranlage neben der Kleinfeldschule wird in den Pfingstferien abgebaut und zwischengelagert. Anschließend wird ein Fundament gelegt und ein neues Container-Erdgeschoss aufgestellt. Die jetzige Anlage wird dann als zweites Stockwerk wieder obendrauf gesetzt.

Mittagsbetreuung platzt aus allen Nähten

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Germering - Der Ansturm auf die Mittagsbetreuung an der Kleinfeldschule ist zu groß geworden. Deswegen soll die in Containern neben dem Schulhaus untergebrachte Einrichtung der Arbeiterwohlfahrt (AWO) bis zum neuen Schuljahr verdoppelt werden.

Kindergartenreferentin Eike Höppner (SPD) hat im Stadtrat von einem „heißen Thema“ gesprochen: Bei der Schulanmeldung habe sich herausgestellt, dass 66 Prozent der Erstklässler über Mittag an der Schule belieben sollen. Die Stadtverwaltung spricht davon, dass 70 Plätze benötigt werden. Im Hort und in der AWO-Betreuung werden aber im September aber nur 30 Plätze frei.

Die fehlenden 40 Plätze sollen jetzt mit der Aufstockung der Container geschaffen werden. Das ist allerdings nicht so einfach, wie es sich anhört. Ein aufsetzen von neuen auf die stehenden Einheiten ist aus technischen und statischen Gründen nicht möglich. Sie müssen deswegen in den Pfingstferien abgebaut und zwischengelagert werden. Anschließend wird ein Betonfundament gelegt und neue Container vom selben Hersteller aufgestellt, der auch schon die aktuellen geliefert hat. Nur so können die zwischengelagerten Elemente passend auf die Neuen aufgesetzt werden. Hinzu kommt ein außenstehender Treppen-Container, der an der Ostwand aufgestellt wird – eine innenliegende Treppe hätte zu einem Verlust einer Gruppe im 1. Stock geführt.

Künftig hat die Einrichtung also sechs statt bisher drei Gruppenräume. Der Bedarf kann damit gedeckt werden. In den Wochen zwischen den Pfingst- und Sommerferien wird die Mittagsbetreuung vorübergehend im früheren Gymnastiksaal der Schule, der neuen Aula, durchgeführt.

Die Aufstockung der Containeranlage kostet inklusive aller Erschließungskosten 500 000 Euro. Die Veraltung hat im Vorfeld auch untersucht, ob es vernünftiger wäre, auf dem jetzigen Container-Grundstück ein massives Bauwerk für die Mittagsbetreuung hin zustellen und übergangsweise auf dem Volksfest Container aufzustellen. Weil sich aber alleine die Kosten für Container in drei Jahren auf rund 1,2 Millionen Euro belaufen würden, wurde dies nicht weiter verfolgt.

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