Schock-Botschaft für 1860: Aus für Stadionpläne in Riem

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Das frühere Autohaus Morigl gammelt seit Jahren vor sich hin. archivfoto

Gerrmering

Morigl: Jetzt entscheidet der Gerichtshof

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Germering – In der kommenden Woche wird endgültig darüber entschieden, ob das Morigl-Areal bebaut werden darf wie geplant: Der Bayerische Verwaltungsgerichtshof verhandelt vor Ort über eine Klage von Nachbarn.

Vor fast drei Jahren hat der Stadtrat den geänderten Bebauungsplan für das Areal des früheren Autohauses Morigl an der Einmündung der Münchner in die Landsberger Straße beschlossen. Der Allinger Bauunternehmer Thomas Vilgertshofer darf den Plänen zufolge auf dem Gelände ein futuristisch anmutendes Gebäude errichten, das terrassenartig aufgebaut wird und an seiner höchsten Stelle im Osten sechs Vollgeschosse hat.

Verwirklicht wurde das Vorhaben trotz vorliegender Baugenehmigung aber bis heute nicht: Der Besitzer des westlich angrenzenden Grundstücks reichte über seinen Anwalt eine Normenkontrollklage gegen die Zulässigkeit des Bebauuungsplanes ein. Gleichzeitig klagte er gegen die Baugenehmigung.

Noch bevor der Verwaltungsgerichtshof eine Entscheidung fällte, traf sich vor drei Monaten das Münchner Verwatungsgericht vor Ort, um die Klage gegen die Baugenehmigung zu verhandeln.

Der Vorsitzende Richter Johann Oswald setzte dieses Verfahren dann aber nach einer längeren Verhandlungsdauer aus: Er wollte erst abwarten, wie der Gerichtshof im weiterreichenden Verfahren urteilt. Nach dessen Entscheidung, so Oswald damals, könne man über die Baugenehmigung ohne weitere Verhandlung entscheiden. Die lange Verzögerung des Normenkontrollverfahrens wird mit einem doppelten Richterwechsel begründet.

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