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Propagieren die verstärkte Zusammenarbeit zwischen München und dem Umland (v.l.): Reinhold Bocklet, Oliver Simon, Andreas Haas, Johann Sauerer, Thomas Karmasin und Josef Schmid. 

Mehr Zusammenarbeit

Münchens Rathaus-Vize Schmid will Kooperation bei FOS-Bau

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Die Münchner Stadtratsfraktion der CSU will die Zusammenarbeit mit dem Landkreis stärken. 

Germering Ersteskonkretes Ziel ist der Bau der FOS II Germering auf einem Grundstück, das die Landeshauptstadt kostenlos zur Verfügung stellen soll. Um für diese Zusammenarbeit zu werben, haben Münchens Zweiter Bürgermeister Josef Schmid und Stadtrat Johann Sauerer zu einem Gespräch in die Stadthalle geladen. Mit dabei waren Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet, Landrat Thomas Karmasin, OB Andreas Haas und Stadtrat Oliver Simon.

Josef Schmid sprach gleich zu Beginn davon, dass die Zusammenarbeit zwischen München und den Umlandkommunen wichtiger denn je sei. Die Bürger denken nicht in Stadtgrenzen. Deswegen sei es umsichtiger, dass die Regierung der Landeshauptstadt mit OB Dieter Reiter einen Umdenkprozess begonnen habe.

Die Felder der Kooperation würden sich dabei nicht auf die Schulen beschränken. Auch Themen wie Verkehr oder Wohnungsbau könne man nur gemeinsam lösen. Beim Bau der Germeringer Fachoberschule (FOS), die als Provisorium seit diesem Jahr schon läuft, sehe er jedenfalls eine Win-Win-Situation für beide Seiten: München könne auf dem für einen zweiten Bildungscampus in Freiham freigehaltenen Grundstück bis zu 500 dringend benötigte weitere Wohnungen bauen. Die FOS würde dann nahe Freiham in Richtung Germering gebaut. Und zwar auf einem Grundstück, das München kostenlos zur Verfügung stellen sollte. Letztlich müsse der Stadtrat darüber entscheiden.

Landrat Thomas Karmasin nahm den Schwenk der Münchner Politik mit Freude zur Kenntnis: „Es herrscht Tauwetter zwischen der Landeshauptstadt und dem Umland.“ Das sei unter OB Ude noch ganz anders gewesen. Auch er sehe die neue Offenheit nur positiv. Wenn es zur Zusammenarbeit mit München beim FOS-Bau kommen werde, sei dies wunderbar – bislang lehnte das Münchner Schulreferat eine Beteiligung an den Investitionskosten ab, obwohl etliche Schüler aus der Landeshauptstadt schon jetzt die FOS-Filiale am Carl-Spitzweg-Gymnasium besuchen.

OB Andreas Haas blieb bei aller Dankbarkeit für die mögliche Zusammenarbeit auch skeptisch. Wenn Freiham tatsächlich wie von Schmid und Sauerer gesagt bis zu 30 000 Einwohner groß werden soll, dann habe dies Auswirkungen vor allem auf den Verkehr. Schmid sah dies nicht viel anders, verwies aber auf die Münchner Entscheidung, die U-Bahn zumindest bis Freiham fortzuführen. Auch eine Verlängerung nach Germering werde er weiter unterstützen.

 So fiel die Entscheidung für den Standort Germering.

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