FFW Unterpfaffenhofen

Nach 113 Jahren war eine neue Fahne fällig

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Die Freiwillige Feuerwehr Unterpfaffenhofen hat ihr 145-jähriges Gründungsfest gefeiert und den Anbau ans Gerätehaus sowie eine neue Fahne geweiht. Auch das 30-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit Balatonfüred stand im Mittelpunkt eines Festabends mit rund 400 Gästen.

Germering– Die Erweiterung des 1997 errichteten Gerätehauses am Starnberger Weg war notwendig geworden, weil die Retter dringend zusätzlichen Platz für Fahrzeuge und Werkstätten benötigten. Bezogen wurde der Anbau schon vor einige Monaten. Der Bevölkerung wird das Haus zum „Tag des offenen Tores“ am 9. September gezeigt.

Die Vereinsfahne war nach über 113 Jahren in einem Zustand, der eine Restaurierung unmöglich machte, weshalb man sich für eine Neubeschaffung entschied. Das Motiv mit dem Feuerwehrmann und dem Spruch „Gott zur Ehr – dem nächsten zur Wehr“ auf der Vorderseite und der Heilige Florian auf der Rückseite wurden von der alten Fahne übernommen. Die Fahne wird bei offiziellen Anlässen, Hochzeiten, Beerdigungen genutzt.

Die Vorsitzenden des Feuerwehrvereins, Thomas Schlierf und Thomas Nigl, betonten bei der Begrüßung der Gäste, wie wichtig die neue Fahne als Symbol für Zusammenhalt und Kameradschaft sei. Die alte Feuerwehr-Fahne war im Jahr 1905 von Baron von Maffei gestiftet worden. Anlass: Die Freiwillige Feuerwehr Unterpfaffenhofen war damals als erste bei einem großen Brand auf seinem Gut vor Ort.

Im Anschluss an die Begrüßungsreden zogen Fahnenabordnungen der 16 geladenen Vereine ein. Der Patenverein, die Freiwillige Feuerwehr Germering, war ebenso mit dabei wie die Feuerwehren aus Alling, Aubing, Eichenau, Geisenbrunn, Gilching, Gräfelfing, Krailling, Planegg und Puchheim-Ort sowie die Retter aus Balatonfüred. Die Burschenschaft Unterpfaffenhofen, das örtliche Rote Kreuz Germering, der Schützenverein Gemütlichkeit, der TSV Unterpfaffenhofen und der Veteranenverein waren ebenfalls vertreten. Musikalisch begleitet wurde der Einzug von der Blaskapelle der Feuerwehr. Im Zug mit dabei war auch die neue Fahne und der erste Wimpel der Jugendfeuerwehr.

Begleitet wurde die Fahne von den Festdamen und Fahnenmutter Corinna Gogl, die nach ihren Glückwünschen ein blaues Widmungsband überreichte, das an der neuen Fahne befestigt wurde. Ein Band des Patenvereins sowie ein Trauerband zum Gedenken an die verstorbenen Kameraden wurde ebenfalls angebracht.

Im Anschluss weihten Stadtpfarrer Andreas Jaster sowie die evangelische Vikarin Eva-Maria Maasz die neue Fahne und den Anbau. Mitglieder des Schützenvereins besiegelten den Festakt mit Böllerschüssen.

Unter den Gästen befanden sich OB Andreas Haas mit Vertretern des Stadtrats, Bundestagsabgeordneter Michael Kießling, Vertreter der Kirchen und des Landratsamtes, Mitarbeiter der planenden und ausführenden Betriebe des Anbaus, Kreisbrandrat Hubert Stefan und der Bürgermeister von Balatonfüred, István Bóka.

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