Hans-Joachim Lutz trat nach langer Krankheit beim Sozialdienst-Jubiläum zum ersten Mal wieder öffentlich auf.

In Germering

Nach langer Krankheit: Hans-Joachim Lutz kehrt zurück

Die 50-Jahr-Feier des Sozialdienstes war Schauplatz einer ganz besonderen Geschichte: Hans-Joachim Lutz, langjähriger Vorsitzender des Sozialdienstes, kehrte nach einem über ein Jahr dauernden schweren Krankheit ins Licht der Öffentlichkeit zurück. 

Äußerlich noch stark gezeichnet und im Rollstuhl sitzend, bewies er bei seiner rede auf das Jubiläumskind, dass er geistig frisch wie eh und je ist.

Er werde zwar sein Stadtratsmandat zurückgeben, bestätigte Lutz im Gespräch. Und zwar vor allem, weil er nach wie vor pflegebedürftig sei und in der Nähe seiner bei Murnau lebenden Tochter bleiben wolle. Er müsse, wenn auch schweren Herzens, sagen, dass seine Zeit in der Kommunalpolitik nach 34 Jahren im Stadtrat und Kreistag vorbei sei. Er bleibe aber dennoch ein politischer Mensch und werde sich auch weiter einmischen. Dies beweist auch die Tatsache, dass er sein Amt als Vorsitzender des Sozialdienst-Aufsichtssrates nicht aufgeben werde. Auch in Germering werde er sich wieder sehen lassen. Zum Stadtfest im Juli werde er auf jeden Fall kommen. Bei den Vorbereitungen zum ersten Stadtfest als Ersatz für das Volksfest ist Lutz ja noch entscheidend dabei gewesen: Vom Fest selbst hat er dann nichts mitbekommen – da lag der bis zuletzt als Chirurg tätige Arzt schon im Koma.

Als Lutz als Schlussredner der Jubiläumsfeier über eine Rampe auf die Bühne geschoben wurde, gab es anhaltenden Beifall für den 69-jährigen Arzt. Er sprach davon, dass die sozialen Probleme in Zukunft nicht weniger werden: „Es warten neue Herausforderungen auf uns.“ Denn dank immer besser werdender medizinischer Versorgung könnten immer mehr alte Menschen immer länger in ihrem häuslichen Umfeld bleiben. Dafür brauche man aber zusätzliche Hilfeleistungen und vor allem mehr Helfer: „Hier wird der Sozialdienst gefordert sein.“

Hans-Joachim Lutz hob dann auch noch eine Person hervor, die auch schon von Landtagsvizepräsident Reinhold Bocklet lobend erwähnt worden war: „Friedl Off war ganz wichtig für den Sozialdienst.“ Als Gründunsgmitglied und dann auch als langjährge Sozialreferentin habe sie Großartiges für Germering geleistet.  kg

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