Die sechs MBG-Schüler (stehend v.l.) Rabea Hänsch, Nele Utermöhlen, Robin Marchart sowie (vorne v.l.) Lennard Dufner, Malin Rau und Lena Rügemer durften sich im Chemie-Labor an der Aspirin-Synthese versuchen.

Max-Born-Gymnasium

Nachwuchsforscher erobern die Labore

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30 Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet haben an der Forscherwoche 2017 in Hildesheim teilgenommen. Mit dabei waren sechs Nachwuchs-Wissenschaftler des Max-Born-Gymnasiums (MBG).

Germering – Begleitet von den Lehrern Bettina Rißner und Eckart Werner-Forster haben sich die sechs MBG-Schüler in Hildesheim eine Woche lang intensiv mit naturwissenschaftlicher Forschung auf verschiedenen Feldern befasst. Forster betreut am MBG seit Jahren auch die Teilnehmer am „Jugend forscht“-Wettbewerb.

Zu Beginn tauchten die 30 Schüler aus Germering, Bremen, Zeulenroda, Hildesheim und Dillingen in die Medizin-Forschung ein. Silke Westphale referierte über die Milz. Am Ende der Woche hatten die Jungforscher nicht nur viel über das Immunsystem und die Funktion der Milz gelernt. Sie machten auch chemische Experimente, lernten Blut abzunehmen und Roboter zu programmieren. Mindestens ebenso wichtig war es Eckart zufolge aber auch, dass sie mit anderen naturwissenschaftlich interessierten Schülern in Kontakt kamen.

An der chemischen Fakultät der Leibniz-Universität erfuhren die Germeringer, dass die große Forschung gar nicht so weit weg ist vom Schulunterricht. Sie durften ihre chemischen Fähigkeiten bei der Herstellung von Aspirin unter Beweis stellen, was Rabea Hänsch (16) zur Feststellung veranlasste: „Die Aspirin-Synthese beruht ja auf einer Esterbindung – da können wir unser schulisches Wissen direkt einbringen.“

Eine weitere Station war der Besuch eines Labors der Tiermedizin – die jungen Wissenschaftler durften dabei selbst die Teilung einer Tumorzellkultur durchführen und Blut abnehmen. Malin Rau (18) wunderte sich dabei vor allem darüber, „wie aufwändig es ist, in einem sterilen Labor zu arbeiten“.

Eine besondere Herausforderung für die Schüler war es dann, einen menschenähnlichen Roboter namens Nao zu programmieren. Die Schüler brachten ihm bei, auf ihre Fragen sinnvolle Antworten zu geben. „Nao kann zuhören, sprechen, Bilder mit seinen Kameras analysieren und sogar tanzen“, erzählt der 16-jährige Robin Marchart.

Ihr technisches Interesse konnten die Teilnehmer in verschiedenen Bereiche der Mechatronik und Elektromobilität befriedigen. Unter anderem bewunderten sie ein Labor, in dem untersucht wird, wie Elektroautos Wärme und Kälte effizient erzeugen können.

Zum Abschluss der Forscherwoche hielt Dr. Timm Haack von der Medizinischen Hochschule Hannover einen Vortrag über die Entwicklungsbiologie am Modellorganismus Zebrafisch.

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