Architekt Peter Oppenheimer (l.) zeigt OB Andreas Haas und den Stadträten die neu entstandenen Lern-Landschaften.

Germering

Neue Theresenschule mit Lernlandschaft

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Der erste Bauabschnitt der Riesenbaustelle „Generalsanierung und Erweiterung Wittelsbacher-/Theresenschule“ ist abgeschlossen. Die Theresen-Grundschule hat zum Schuljahresanfang nach zweijähriger Bauzeit ihren neuen Anbau in Betrieb genommen.

Germering – Architekt Peter Oppenheimer, Schulleiterin Monika Lassak und Konrektorin Claudia Schön führten OB Andreas Haas und viele Stadträte durch den modernen Trakt, der an der Nordseite an das alte Schulgebäude angesetzt worden ist.

Die früher dort stehende Außenwand ist abgerissen worden. Im Übergang von Alt- zu Neubau sind auf drei Stockwerken jetzt so genannte Lernlandschaften entstanden, die von den Kindern aber auch den Eltern mit Begeisterung angenommen wurden, wie Monika Lassak erzählte.

Das konnten die staunenden Besucher gut nachvollziehen – die mit Teppichboden ausgelegten und mit den unterschiedlichsten Sitzelementen ausgestatteten Bereiche bieten in den Zeiten zwischen den normalen Unterrichtsstunden ideale Bedingungen zum Lernen. Die Decken mit ihren farbigen Akustik-Scheiben und die Lichtkamine, die Sonnenlicht in den Raum bringen, tragen das ihre dazu bei, um eine entspannte, fröhliche Lern-Atmosphäre zu schaffen.

Auch die auf den drei Etagen neu entstandenen Unterrichtsräume haben nichts mehr mit herkömmlichen Klassenzimmern zu tun. Nicht nur, dass es zwischen je zwei Zimmern ein kleineres gibt, das für Gruppenarbeiten genutzt werden kann – großflächige Fenster in den Verbindungstüren ermöglichen eine Überwachung durch die Lehrkräfte.

Die Räume selbst haben zwar an der Stirnseite nach wie vor eine Tafel, die auch wie eine solche aussieht. Wenn man sie aufklappt, kommt allerdings ein Hightech-Whiteboard zum Vorschein, das mit Hilfe eines Laptops auch mit dem Internet verbunden werden kann. An den Seitenwänden der Zimmer sind ebenfalls Präsentationsflächen vorgesehen – der frühere übliche Frontalunterricht kann so für Gruppenarbeiten problemlos aufgebrochen werden.

Eine weitere neue Attraktion wurde den Besuchern im Pausenhof gezeigt: Die Schule verfügt jetzt über eine Boulderwand, die ums Eck an zwei Wänden der Außenfassade eingerichtet wurde. Die Fallhöhe ist auf ein Maß beschränkt worden, das laut Architekt Oppenheimer den Schülern die gefahrlose Nutzung erlaubt – ein am boden verlegter weicher Fallschutzboden lässt aber auch mögliche Abstürze glimpflich enden.

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