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In Germering

Neue Unterkünfte für Obdachlose

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Die Stadt will 50 weitere Plätze zur Unterbringung von wohnungslos gewordenen Germeringern bereitstellen. 

Germering – Oberbürgermeister Andreas Haas wurde jetzt vom Hauptausschuss dazu ermächtigt, Mietangebote zeitnah anzunehmen – sie müssen allerdings innerhalb der Grenzen des bestehenden Mietspiegels liegen. Der Ausschuss folgte damit einer Empfehlung des Sozialausschusses vom Mai. Sozialamtsleiter Martin Rattenberger hatte damals berichtet, dass immer mehr Familien von Obdachlosigkeit betroffen sind: „Ihnen fällt es immer schwerer, auf dem Wohnungsmarkt geeigneten Wohnraum zu finden.“ Die aktuellen Zahlen spiegeln dies gut wieder.

Rattenbergers Stellvertreterin Babara Paech bestätigte jetzt im Hauptausschuss, dass sich an der Einschätzung wenig geändert habe. Zurzeit muss die Stadt 117 Personen unterbringen – 47, also fast die Hälfte, sind Kinder. Familien könne man nicht in Mehrbettzimmern einquartieren, so Paech: „Wir müssen sie in adäquaten Wohnungen unterbringen.“

OB Haas stufte die Situation als ernst ein. Die Stadt müsse als zuständige Behörde ihre Obdachlosen unterbringen. Angesichts der Lage am Wohnungsmarkt sei dies aber sehr schwierig. Kämmerer René Mroncz bat deswegen noch in der Sitzung alle Anwesenden um Unterstützung: „Wenn Sie eine Wohnung wissen, teilen Sie sie uns mit.“ Auch er betonte, dass sie sich innerhalb der Grenzen des Mietspiegels befinden müsse.

Die Gründe für Obdachlosigkeit liegen aus Sicht des Sozialamts weniger an Mietschulden – hier würde die Stadt, wenn sie es rechtzeitig erfährt, einspringen und so die Kündigung vermeiden. Stattdessen komme es immer öfter vor, dass Familien mit europäischer Herkunft zu hier ansässigen Familienmitgliedern ziehen und so die Wohnung überbelegen. Die Folgen seien dann oft Probleme mit dem Vermieter. 

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