Marseille: Auto rast in Bushaltestelle - eine Tote

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Diese Auffahrt zur A 96 soll mit einer Ampelanlage sicherer gemacht werden. Unfälle passieren hier dann, wenn in Richtung Germering fahrende Autos (Bild oben) nach links auf die A 96 einfahren wollen.

Mit neuer Ampel sicherer auf die Autobahn

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Germering – Die Anschlussstelle Germering Süd an die A 96 soll mit einer Ampelanlage sicherer gemacht werden. Das wurde vor kurzem vom zuständigen Straßenbauamt Bayern bekannt gegeben. Grund: Beim Einfahren auf die Autobahn in Richtung München haben sich die Unfälle gehäuft.

Die Unfallzahlen sind allerdings in den vergangenen Jahren nicht konstant nach oben gegangen, erklärt Erich Heinz von der Germeringer Polizei. Der Verkehrsexperte berichtet von auffallenden Schwankungen in den jährlichen Unfallstatistiken, die er sich nicht erklären kann.

Im Jahr 2012 sei die Zahl mit 22 sehr hoch gewesen, so Heinz, und man habe sich schon überlegt, dass man an der Anschlussstelle irgend etwas verbessern müsse. Allerdings wollte man erst noch ein Jahr abwarten. Und das sorgte dann erst einmal für Entwarnung: 2013 krachte es an der Stelle nur noch fünf Mal. Sämtliche Überlegungen einer Änderung der Kreuzungssituation wurden erst einmal zurückgestellt. Dann schnellte allerdings die Zahl der Unfälle wieder steil nach oben, wie Heinz erzählt: Im Jahr 2014 ereigneten sich 28 Vorfälle, und zwar fast immer mit einem oder mehreren Verletzten.

Ein weiteres Jahr darauf waren es zwar wieder nur fünf Unfälle. Aber da war schon klar, das etwas gemacht werden muss. Verkehrsexperte Heinz schlug damals allerdings ein Lösung ohne Ampelanlage vor, von der er nach wie vor überzeugt ist. Seiner Meinung nach würde es ausreichen, wenn die Staatsstraße in Richtung Planegg künftig nur noch eine Geradeausspur haben und die rechte Fahrbahn nur noch als Abbiegespur in die Autobahn Richtung München ausgewiesen werde.

Denn, so Heinz: fast alle Unfälle passieren, wenn Autofahrer aus Planegg kommend nach links auf die A 96 abbiegen wollen. Zurzeit müssten sie dabei mit Gegenverkehr auf zwei Fahrbahnen rechnen. Es sei oft so, dass Fahrzeuge auf der mittleren Spur noch beachtet, der Verkehrt auf der inneren Fahrbahn aber übersehen werde. Bei einem Ortstermin im Frühling hätten sich die Planer dann aber für eine Ampellösung entschieden.

Diese Lösung ist aus Sicht von Erich Heinz nicht nur teurer, sie hat auch noch einen weiteren Nachteil: Sämtliche Unfälle hätten sich nur während der Stoßverkehrszeiten ereignet. Die Ampel sei aber den ganz Tag in Betrieb und verlangsame den Verkehrsfluss zu Zeiten, wo normalerweise fast gar kein Verkehr vorhanden ist.

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