1. Startseite
  2. Lokales
  3. Fürstenfeldbruck
  4. Germering

Neuer Kindergarten im Gewerbegebiet

Erstellt:

Von: Klaus Greif

Kommentare

null
So soll die neue Kindertagesstätte aussehen. Sie lehnt sich an den Büroturm an der links davon gebaut werden soll. © Visualisierung: Allnet

Das in der Maistraße sitzende IT-Unternehmen Allnet darf im Gewerbegebiet Germeringer einen 47 Meter hohen Büroturm errichten. Angeschlossen ist eine Kindertagesstätte. Deren Pläne wurden jetzt erstmals vorgestellt.

Germering – Wenn alles nach Plan läuft, beginnen schon im März die Bauarbeiten für eine neue dreigruppige Kindertagesstätte im Gewerbegebiet Germeringer Norden. Sie wird Teil des geplanten Büroturms, den das örtliche IT-Unternehmen Allnet an der Emmy-Noether-Straße errichten will. Träger wird der gemeinnützige Verein Allnest, der seit vier Jahren einen Kindergarten mit Krippe in der Kleinfeldstraße betreibt. Die geschäftsführende Allnest-Leiterin Simone Bauer und Archtektin Iris Karreman stellten die neue Einrichtung jetzt erstmals im Stadtrat vor.

Ein Antrag auf Investitionszuschuss der Stadt wurde einstimmig gebilligt. Die Stadt wird das 2,3 Millionen-Euro-Projekt mit maximal 1,5 Millionen Euro unterstützen. Abzüglich einer erwarteten Förderung in Höhe von rund 670 000 Euro wird die Nettobelastung bei etwa 816 000 Euro liegen.

Die Kita lehnt sich an die Ostseite des 47-Meter-Büroturms an, im Westen des Hochhauses entsteht ein Parkdeck. Auf rund 798 Quadratmeter Grundfläche entstehen im 1. Stock des Baus zwei Kindergarten- und eine Krippengruppe. Ein großzügiger Spielraum, ein Mehrzweckraum und eine große Spielterrasse vervollständigen das Angebot für die Kleinen. Von der Terrasse aus geht es über eine Treppe nach unten zum Freigelände der Einrichtung.

Simone Bauer berichtete zudem, dass der Verein in der neuen Einrichtung sein pädagogisches Angebot ausweitet: „Wir bieten erstmals auch eine Gruppe für Vorschulkinder mit integrativen Plätzen an.“ Die Betreuung durch heilpädagogisches Fachpersonal sei gesichert. Die Zusammenarbeit mit einer Erzieherschule in München soll sicherstellen, dass die Einrichtung keine Personalprobleme haben wird.

Als angestrebten Eröffnungstermin der Kindertagesstätte nannte Architektin Karremann den September 2020. Damit versuche man einem Wunsch der Stadt nachzukommen. Ob der Termin eingehalten werden kann, ist allerdings nicht sicher: „Das ist schon sehr sportlich“, gestand Iris Karremann.

Eike Höppner (SPD) nannte es „unglaublich erfreulich, dass hier ein großer örtlicher Arbeitgeber Veranwortung übernimmt und selbst einen Kindergarten baut“.

Auch bei der ersten Einrichtung des Vereins Allnest handelt es sich um eine unternehmensgeförderte Kindertagesstätte. Der Verein war 2013 von den drei Unternehmen, der Allnet, DocuWare und GeBE gegründet worden.  

Auch interessant

Kommentare