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Der Außenbereich ist fertig , innen wird noch gearbeitet. Am Samstag öffnet der „Germeringer – Das griabige Wirtshaus“ im Haus der VR-Bank unter neuer Leitung. 

Nach einigem Aufwand

Neueröffnung in Germering: Am Samstag wird’s wieder griabig

  • vonHans Kürzl
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Die Wirtschaft „Zum Griabign“ hat vor neun Monaten ihren Betrieb eingestellt. Als „Germeringer –Das griabige Wirtshaus“ wird es nach langer Umbaupause am Samstag unter neuer Führung wieder eröffnet. Die Betreiber sind keine Unbekannten.

Germering – Als Wirtinnen werden Manuela Gröger und Heike Rennert Neuland betreten. Doch die Umgebung, in der sie arbeiten, wird eine vertraute sein. Und auch die vielen Stammgäste der Wirtschaft im Büro- und Geschäftshaus der VR-Bank werden sich nicht groß umgewöhnen müssen. Denn beide Frauen haben schon lange im Team des früheren Wirts Alex Maffei mitgearbeitet: die 32-jährige Gröger seit fünf Jahren, die 47-jährige Rennert noch ein rundes Jahrzehnt länger.

„Die Atmosphäre hier und was dafür wichtig ist, braucht uns keiner erklären“, sagt Manuela Gröger. Deswegen geben die beiden dem „Germeringer“ noch den Beinamen „Das griabige Wirtshaus“ mit auf den Weg. Ein wenig ist das eine Hommage an die Geschichte der Gaststätte. Es zeigt aber auch die Linie, die die neuen Wirtinnen fahren wollen. „Das Urige wollen wir lassen“, betont Rennert und meint damit unter anderem die Schafkopfrunde oder dass man einfach auf eine „Halbe“ in den „Germeringer“ kommen kann.

Viel Arbeit reingesteckt

„Es kommt auch ein moderner Touch rein“, versprechen Gröger und Rennert. Vorab etwas dazu verraten wollen sie nicht. Aber sie erzählen, dass sie eine Menge Arbeit und Herz in ihren Laden gesteckt haben. Das werde sich in dem einen oder anderen Accessoire zeigen. Es sind Einzelanfertigungen, verraten sie vorab und schmunzeln dabei. Corona habe es möglich gemacht, dass man die Zeit dafür hatte.

Denn mit den Umbauarbeiten und den vielen Kleinigkeiten, die es bei einem Umbau eben zu organisieren gilt, waren die Wirtinnen ausreichend beschäftigt. Rund neun Monate liegen zwischen Schließung des „Griabign“ und Eröffnung des „Germeringer“. „Ganze sieben Tage davon haben wir frei gemacht“, erzählt Heike Rennert.

Vorfreude auf Samstag

Die Mühe habe sich jedoch gelohnt, meinten beide. Sie freuen sich auf den Samstag. Auch von der aktuellen Corona-Lage lassen sie sich nicht abschrecken. „Mit der Situation und der aktuellen Lage müssen doch alle zurechtkommen“, erklärt Manuela Gröger.

Die Liebe Gastronomie ist bei ihr ebenso zu spüren wie bei Heike Rennert. Diese Eigenschaft hatte auch Traditionswirt Alex Maffei immer an den Tag gelegt. 1999 hatte er den „Griabign“ im Zentrum der Großen Kreisstadt eröffnet. Es war das langlebigste Projekt von Maffei, der im Vorjahr das Wirte-Dasein aus gesundheitlichen Gründen beenden musste. Wegen Herzproblemen legten ihm die Ärzte nahe, sich etwas ruhigeres zu suchen Der Wunsch Maffeis, dass das Wirtshaus in ähnlicher Form weitergeführt wird, wird jetzt Wirklichkeit.

Die Eröffnung

des „Germeringer“ ist am Samstag, 27. Juni, um 10 Uhr. Es beginnt mit einem Weißwurst-Frühstück und setzt sich mittags mit einem Spanferkelessen fort. Am Sonntag ist ein Bayerischer Brunch geplant. Reservierungen unter Telefon (089) 84 05 08 40 sind angesagt. Es gelten die in der Gastronomie üblichen Coronaregeln.

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