Baby unterwegs! Herzogin Kate mit Wehen im Krankenhaus

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Klein, aber fein: Bei der Einweihung des neuen Familiencafés der AWO stießen OB Andreas Haas, Saskia Schon, Harald Müller, Sandra Hortmann, Nina von Schirnding und Gabriele Rossi (alle AWO) auf die Zukunft der Einrichtung an. M it dabei waren auch Sozialamtsleiter Martin Rattenberger (r.) und (nicht im Bild) Anita Schindler von der Germeringer Insel, die den Förderverein Mehrgenerationenhaus vertrat. 

Arbeiterwohlfahrt

Neues Familiencafé braucht noch Helfer

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Die Arbeiterwohlfahrt (AWO) hat ein zweites Familiencafé im Mehrgenerationenhaus Zenja eingerichtet. Zurzeit spielen, basteln und vergnügen sich hier dreimal in der Woche Kinder im Alter bis zu sechs Jahren. Das Angebot soll ausgeweitet werden.

Germering – Die AWO bietet seit 16 Jahren Familien mit kleinen Kindern die Möglichkeit von offenen Treffs. Das Prinzip hat sich seitdem wenig geändert. Während der Nachwuchs spielt, können sich die Eltern, in der Regel sind es die Mütter, bei einem Kaffee oder Tee unterhalten und Erfahrungen austauschen. Was sich wesentlich geändert hat, ist der gewachsene Zuspruch der Besucher. Während das Angebot zunächst in den AWO-Räumen im 3. Stock des Hauses unterkam, war vor einigen Jahren ein Umzug ins Erdgeschoss notwendig. Dort steht dem Café ein weitaus größeres Zimmer zur alleinigen Verfügung. Aber auch das wurde bald zu klein. „Wir platzten aus allen Nähten“, erzählte Café-Leiterin Sandra Horstmann gestern.

Logische Folge: Die AWO bewarb sich bei der Stadt um die wenige Meter entfernten Räume im Zenja, die früher der Verein Buss-Kinder belegte. Das Ansinnen wurde erfüllt – allerdings nur teilweise: Die AWO bekam einen der beiden Räume, der zweite gehört jetzt der benachbarten Germeringer Tafel.

Bei der offiziellen Einweihung des „Kleinen Familiencafés“, wie die AWO es nennt, herrschte dennoch rundum Zufriedenheit. Zum Toben ist der beengte Raum zwar nicht geeignet, aber ein Teppich und die Spielsachen kommen bei den Kindern sehr gut an, wie AWO-Vorsitzender Harald Müller erzählte.

Dass das Café im Moment nur dreimal in der Woche öffnet, liegt Horstmann zufolge an den fehlenden Helfern. Insgesamt stünden für die beiden Einrichtungen zurzeit 16 überwiegend ehrenamtliche Helferinnen zur Verfügung. Die bieten vom Zwergerl- bis zum Frühstückscafé im angestammten Raum jeden Werktag etwas an. Mehr als zwei Mini-Spielgruppen am Donnerstag und Freitag, jeweils von 9 bis 11 Uhr, sowie ein Kreativ-Kids-Treff für Fünf-bis Sechsjährige am Donnerstag, 15.30 bis 17 Uhr, sind im kleinen Café nicht drin. Die einzelnen Gruppen dürfen dabei nicht mehr als sechs Kinder haben.

OB Andreas Haas nahm das „liebevoll eingerichtete Café“ mit Wohlwollen auf. Er hoffe, dass die Familien mit ihren Kindern den Raum mit Leben füllen. Die Stadt stellt der AWO den neuen Raum kostenlos zur Verfügung. Finanzielle Unterstützung beim Kauf der Ausstattung erhielten die Helfer zudem vom Förderverein Mehrgenerationenhaus. Der spendete rund 1600 Euro, von denen die Hälfte für Spielsachen ausgegeben wurde. Mit den restlichen 800 Euro soll ein Gartenhaus für den kleinen Spielbereich am Rande des Zenja-Parkplatzes gekauft werden. Im Moment laufen jedoch noch Gespräche mit der Eigentümergemeinschaft – das Mehrgenerationenhaus ist überwiegend aber nicht vollständig im Besitz der Stadt.

Service

Die täglichen Angebote im großen Familiencafé können ohne Anmeldung besucht werden. Wer sich für die drei aktuellen Angebote im neuen kleinen Café interessiert, muss sich vorher im AWO-Büro, Telefon (089) 84 89 41, anmelden. Hier können sich auch Helfer melden.

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