Auf dem Sportplatz des SV Kottgeisering fand die erste Rallye in der Corona-Krise ein würdiges Ende.

Germering

Oldtimer-Rallye umkurvt alle Corona-Hindernisse

Besondere Zeiten verlangen nach besonderen Herangehensweisen. Dass sich auch Veranstalter mit Kreativität den komplizierten Umständen mit Erfolg entgegenstemmen können, das hat das Germeringer Pascal-Kapp-Rallye-Team jetzt bewiesen.

Germering/Kottgeisering –  Es organisierte aller Corona-Hindernisse zum Trotz die 333-Minuten-Rallye, die in Germering startete und in Kottgeisering endete.

„Es war zugegebenermaßen nicht ganz einfach“, erläutert Geschäftsführer Pascal Kapp. „Aber letztendlich ist es der konstruktiven Zusammenarbeit mit den zuständigen Behörden zu verdanken, dass wir starten konnten.“

Mit einem umfangreichen Hygiene-Konzept und einer Umstrukturierung des Rallye-Ablaufs konnte der Start zur zehnten Ausgabe des Oldie-Events offiziell freigegeben werden. Und so reihten sich diverse Vertreter der automobilen Geschichte ins Starterfeld der 333-Minuten-Rallye ein. Alles ein wenig stiller als gewohnt, denn allzu große Zuschaueransammlungen sollten bewusst vermieden werden.

Letztlich hat alles reibungslos funktioniert. Die Teilnehmer hielten sich konsequent an Masken- wie Abstandsregeln und waren vor allem froh, dass es wieder auf die Strecke geht. Die führte sie mit diversen Sonderprüfungen gewürzt durch verschiedene Landkreise rund um Germering und ließ sie in Kottgeisering zu einem kurzen Abschlusstreffen zusammenkommen.

„Die große Abschlussfeier musste natürlich angepasst werden“, sagt Veranstalter Pascal Kapp. Die Rallye endete mit einer Freiluft-PicknickParty mit dem gebotenem Sicherheitsabstand auf dem Rasen des Fußballplatzes vom SV Kottgeisering.

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