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Ortsgeschichte mit dem Rad erkunden

Germering – Zahlreiche Radler haben die neuen archäologisch-historischen Rundwege erkundet, die vom Förderverein Stadtmuseum mit der Stadt und dem Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege ausgearbeitet wurden.

Insgesamt machten sich 45 Teilnehmer in drei geführten Gruppen auf drei verschieden lange Wege. Nach der Begrüßung durch Vereinschef Günter Zeidler sprach Zweiter Bürgermeister Wolfgang Andre ein Grußwort. Er lobte die Initiative, die nach rund zwei Jahren Vorbereitung rechtzeitig zum Stadtjubiläum einen besonderen Beitrag präsentieren konnte. In einem Flyer sind die Routen in Rot und Blau eingezeichnet und die verschiedenen Stationen erklärt. Er wurde wie wie die neu aufgestellten sieben Info-Tafeln von der stellvertretenden Vereinsvorsitzenden Delia Hurka gestaltet. Das Projekt ist noch nicht abgeschlossen, weitere Info-Tafeln werden folgen.

Über die Geschichte der professionellen Archäologie in Germering, die mit der Stadterhebung begann und somit ebenfalls jetzt 25 Jahre alt ist, informierte vor dem Start noch Stadtarchivar und Museumsleiter Marcus Guckenbiehl.

Am nächsten Wochenende soll die die etwa drei Stunden dauernde Radtour wiederholt werden. Start ist am 23. April um 15 Uhr am Museum. Stationen sind unter anderem die Reste des mittelalterlichen Burgstalls am Parsberg, die Vitrine mit einem römischen Ziegelbrennofen an der Straße nach Alling, Altwegefächer im Wald, die Marienkapelle in Nebel, die Museumseinheit „Steinzeit“, sowie die neuen Infotafeln „Die römischen Wurzeln von Unterpfaffenhofen“, „Ein römisches Gräberfeld“, „Die ersten Landwirte in Germering“ und „Reihengräber des frühen Mittelalters“.  

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