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Räumt auf und richtet ein: Hans Reitmeier, neuer Pächter des Kiosks am See.

Erstmal wird aufgeräumt

Pächterwechsel: Neuer Wirt im Kiosk am Germeringer See

  • Klaus Greif
    vonKlaus Greif
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Der Kiosk am Germeringer See erlebt unruhige Zeiten. Erst im April übernahm der als Organisator des Christkindlmarkts bewährte Helmut Zweck das Geschäft. Er ist schon wieder Vergangenheit. Hans Reitmeier hat in dieser Woche den Kiosk übernommen.

Germering Nach mehreren Pächterwechseln seit dem Tod der langjährigen Kioskwirtin Monika Gigl vor vier Jahren, erhofften sich die Kunden und die Stadt als Eigentümerin wieder eine ruhigere Zeit. Lange hielt die Hoffnung nicht. Helmut Zweck zog sich aus persönlichen Gründen überraschend zurück und die Stadt musste sich erneut auf die Suche nach einem neuen Pächter machen.

Sie wurde überraschend schnell fündig. Hans Reitmeier wurde vergangene Woche zum Nachfolger von Zweck bestimmt, in dieser Woche unterschrieb er den Pachtvertrag. Der Kiosk ist momentan für wenige Tage geschlossen, erzählt Reitmeier. Grund: Man müsse gründlich aufräumen, alles neu einrichten und mehrere Sicherheitsvorschriften erfüllen sowie neue Geräte anschaffen. Wenn alles klar geht, so Reitmeier, werde der Kiosk schon an diesem Samstag wieder geöffnet.

Reitmeier ist ein alter Hase in der Gastronomie. Er war jahrelang Pächter der Puchheimer Bürgerstuben und der Vereinsgaststätte der DJK Würmtal. Außerdem betreibt er einen mobilen Schmankerl-Express. Der frühere Germeringer lebt mittlerweile in Gräfelfing. An den Kiosk unter der Leitung von Monika Gribl hat er beste Erinnerungen. Sein erklärtes Ziel deshalb: „Es soll wieder so werden wie früher bei Moni.“

Es werde künftig täglich ein frisches Essen wie Schweinsbraten, Fleischpflanzerl oder ähnliche bayerische Schmankerl geben. Dazu komme das typische Biergarten-Angebot wie Wurstsalat oder Obazda.

Dass der Kiosk am Germeringer See nicht einfach zu bewirten ist, weiß Hans Reitmeier: „Bei schönem Wetter im Sommer ist der Andrang schon gewaltig.“ Nach 38 Jahren als Wirt und Koch ist ihm aber nicht bange vor dieser Herausforderung: „Ich weiß, wo’s lang geht.“

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