Fünf Monate nach dem Spatenstich

Richtfest am neuen Kindergarten der Kirche in Germering

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Der neue Kindergarten St. Nikolaus der katholischen Kirche an der Kerschensteinerstraße nimmt Form an. Fünf Monate nach dem ersten Spatenstich ist jetzt Richtfest gefeiert worden.

Germering – Der lange Weg zum neuen Kinderhaus an der Kerschensteinerstraße neigt sich dem Ende entgegen. Zweiter Bürgermeister Wolfgang Andre erinnerte beim Richtfest daran, dass St. Nikolaus vor drei Jahren wegen Schimmelbefall geschlossen worden sei. Die Kinder wurden vorübergehend im Kindergarten Don Bosco betreut, ehe sie eine Containeranlage neben dem ursprünglichen Grundstück beziehen konnten. In diesem April wurde mit dem Bau des neuen Hauses begonnen.

Jetzt wurde mit den Kindern das Richtfest gefeiert, das sie musikalisch mit Liedern umrahmten. Dem Einzug ins neue Haus zum kommenden Kindergartenjahr scheint nichts mehr entgegen zu stehen. Die Stadt beteiligt sich Andre zufolge mit 2,9 Millionen am 4,7 Millionen Euro teuren Gebäude.

Für Stadtpfarrer Andreas Christian Jaster war dies ein „großes Fest“. Er freue sich vor allem für die Kinder, die ein wunderschönes Haus bekämen. Er nahm aber auch mit Staunen zur Kenntnis, dass das Gebäude dem vor zwei Jahren eingeweihten Kinderhaus St. Anna, das ebenfalls von der Stadtkirche betrieben wird, nicht mehr ähnelt – obwohl es vom selben Architekten Roberto Gonzalo geplant worden ist.

Bei einem Rundgang durchs neue Haus, das auf zwei Stockwerken vier Kindergarten- und eine Krippengruppe beherbergen wird, zeigte Gonzalo aber dann doch etliche Gemeinsamkeiten zu St. Anna an der Luitpoldstraße auf. Es sei ebenfalls ein Passivhaus. Die Innenwände sind laut Gonzalo aus Beton und Kalksandstein, außen habe es eine kompakte Holzhülle. Dadurch schafft man Gonzalo zufolge ausreichend Speichermasse, um eine zu starke Erwärmung im Sommer zu vermeiden.

Das gesamte Haus ist darüber hinaus barrierefrei. Rollstuhlgerechte Toiletten gibt es in beiden Etagen, ein Aufzug verbindet die Stockwerke. Die Gruppenräume im 1. Stock haben nach Süden hin einen Balkon, von dem aus Treppen nach unten in den Garten führen.

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