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Die S-Bahn steht genau gegenüber der Tankstelle am Germeringer Ortsausgang.

Bei Germering

S-Bahn erfasst Schafe: 32 Tiere sterben, Strecke stundenlang gesperrt

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Zwischen Germering und München-Freiham sind am frühen Mittwochabend Schafe aufs Gleis gelaufen. Die Strecke wurde gesperrt.

Einsatzkräfte waren damit beschäftigt, die Tiere einzufangen. Die Bahn richtete einen Schienenersatzverkehr ein: 30 Taxis. 

Unzählige betroffene Pendler machen sich zu Fuß auf den Weg von Freiham nach Germering.

Zahlreiche Pendler machten sich zu Fuß auf den Weg nach Germering.

Konkret gesperrt war laut Bahn die Strecke zwischen Freiham und Germering-Unterpfaffenhofen. Die S-Bahnen der Linie S 8 aus Richtung München verkehrten bis Freiham und endeten dort vorzeitig. Die S-Bahnen aus Richtung Herrsching verkehrten bis Germering-Unterpfaffenhofen und endeten vorzeitig, so die Bahn. Am Abend konnte die Sperrung dann wieder aufgehoben werden.

Aktuelle Informationen dazu in unserem S-Bahn-Ticker, in dem wir Verspätungen und Sperrungen sammeln.

Wie die zuständige Bundespolizei am Freitag berichtete, kreuzten die Tiere um 16.30 Uhr die Gleise der S8 und eine S-Bahn konnte nicht mehr bremsen. 32 Tiere wurden erfasst.

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Insgesamt hätten 400 Tiere kurz hinter dem Halt Harthaus über die S-Bahn die Gleise gequert. Die Tiere hatten auf der nördlichen Seite geweidet. Sie wurden aufgeschreckt und versuchten deshalb auf die Wiese südlich der Gleise zu gelangen. Der Triebfahrzeugführer leitete bei Erkennen der Herde noch eine Schnellbremsung ein und gab bis zum Zusammentreffen ein Achtungspfiff ab, so die Polizei. Trotzdem erfasste die Bahn 32 Schafe. Sie waren sofort tot. Die S-Bahn-Reisenden blieben unverletzt. Der Schäfer jedoch erlitt einen Schock und wurde vor Ort durch den Rettungsdienst betreut.

Die S-Bahnstrecke blieb bis zum Abschluss der Bergung der Tiere durch die Feuerwehr, gegen 20.15 Uhr, gesperrt. Ein Schienenersatzverkehr wurde zwischen den Haltepunkten Harthaus und Germering-Unterpfaffenhofen eingerichtet. Der Sachschaden am Unfallzug wurde auf 10 000 Euro beziffert.

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