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Die jungen Besucher im Cineplex warten geduldig auf ein Autogramm von Marinus Hohmann. 

Fünf Freunde-Schauspieler im Cineplex

Schlange stehen für den Kinder-Star

Englisch und Sport als Lieblingsfach und Ferien mit Freunden verbringen – klingt nach einem normalen 14-jährigen Burschen. Doch Marinus Hohmann ist auch Hauptdarsteller in „Fünf Freunde“. Im Cineplex-Kino präsentierte sich der Nachwuchsschauspieler jetzt seinen Fans.

Germering – Ihren neunten Geburtstag wird Lina sicher so schnell nicht vergessen. Dass sie ein paar Schulkameraden ins Kino eingeladen hat: „Normalo.“ Aber Lina wird viel zu erzählen haben, von einem Burschen, der oben auf der großen Leinwand aufgetaucht ist und nun leibhaftig vor ihr steht. „Der steht da so, ganz einfach so“, sagt sie. Der Neunjährigen ist die Aufregung deutlich anzumerken. Einem Schauspieler zu begegnen, erlebt man man schließlich nicht alle Tage. Doch eine Erkenntnis nimmt die junge Germeringerin noch mit nach Hause: „Eigentlich sieht er aus wie ein ganz normaler Junge.“

Der läuft auch im Germeringer Cineplex ganz unaufgeregt ein, begleitet von Mutter Susi Hohmann – so als wollte er sich seinen eigenen Film ansehen. Doch auf dem Programm stehen Autogramme geben und Fragen der Fans beantworten. Neben Memmingen ist Germering die einzige Station für den 14-jährigen in Bad Aibling geborenen Schauspieler, der unter anderem 2016 in „Willkommen bei den Hartmanns“ zu sehen war. Dass es nur diese zwei PR-Auftritte sind, erklärt sich damit, „dass wir die Schule nicht vernachlässigen wollen“, wie die Mama erzählt. Außerdem würden auch solche Autogrammstunden als Arbeit gewertet.

Doch erst einmal kommt sich ihr Sohn vor „wie ein Schriftsteller, der darauf wartet seine Bücher zu signieren“. Bei Marinus Hohmann sind es nur Autogrammkarten, die er stets mit seinem Vornamen unterzeichnet. Bei den meisten Fans kommt eine persönliche Widmung dazu und natürlich das obligatorische Selfie.

Und wie selbstverständlich erfahren die jungen Kinobesucher, dass die fünf Freunde in ihren Sommerferien im „Tal der Dinosaurier“ zwar viele Abenteuer erleben. Seine Ferien würden aber ganz entspannt laufen. „Zeit verbringen mit Freuden, ein bisschen Sport machen.“

Die Kinobesucher erfahren außerdem, dass für eine Szene an drei verschiedenen Orten gedreht wurde. „Veranda, Tür und Kammer haben nicht zusammengehört“, verrät der Jung-Schauspieler. Und dass man bei Hund Timmy, der in Wirklichkeit Benny heißt, „schon gemerkt hat, dass er nicht zum ersten Mal einen Film gemacht hat.“

Das kann Hohmann auch von sich sagen. Noch bevor er in die Schule kam, hat er mit Werbespots angefangen. „Man kann aber genauso später anfangen“, schmunzelt Hohmann, als er gefragt wird, ob man immer so früh mit der Karriere beginnen müsse. So ein Drehtag sei aber für jeden anstrengend, fügt der 14-jährige gleich hinzu. „Trotzdem macht Schauspielern sehr viel Spaß und es ist unheimlich cool.“ (hk)

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