Handschlag zum schnellen Internet: Telekom-Vertreter Bernhard Multerer (2.v.l.) besiegelt mit OB Andreas Haas den Abschluss des Breitband-Ausbaus. Mit dabei Stadtbaumeister Jürgen Thum (r.) und der Leiter des örtlichen Telekom-Ladens, Nerves Isic.

Breitbandausbau

Schnelles Internet ist angekommen

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Germering – Die flächendeckende Abdeckung des Stadtgebiets mit einem leistungsstarken Breitbandnetz ist schneller erreicht worden als geplant.

Im vergangenen August schlossen Stadt und Telekom einen Vertrag zum Ausbau des Netzes. Ziel war damals, dass ein Jahr später auch die bisherigen weißen Flecken des Stadtgebiets mit einem Datenvolumen von 50 Megabit pro Sekunde das Internet nutzen können. Dieses Ziel ist schon jetzt erreicht worden. Dies teilten jetzt die Telekom-Vertreter Bernhard Multerer und Jens Dübe OB Andreas Haas mit.

Der Rathauschef war mehr als zufrieden über die Nachricht: „Super, dass das jetzt schon geklappt hat.“ Er sei sogar schon im März von einem Bürger aus Nebel angesprochen worden, der das neue schnelle Netz lobte – Nebel war neben der Industriestraße und Teilen des Gewerbegebiets Germeringer Norden netztechnisch auf einem sehr niedrigen Niveau. Gewerbebetriebe, die ohne schnelles Internet Probleme haben, haben dies in der Vergangenheit immer wieder beklagt.

Von der neuen Technik profitieren alle, die einen entsprechenden Vertrag mit der Telekom, aber auch mit anderen Anbietern abgeschlossen haben. Ob die maximale Datenmenge von 50 Mbit/s tatsächlich erreicht wird, hängt aber auch von der Entfernung des Nutzers vom nächsten Schaltkasten der Telekom ab. Prinzipiell können aber jetzt alle Germeringer das schnelle VDSL verwenden. Damit können sie nicht nur im Internet surfen, sondern auch das TV-Angebot der Telekom nutzen.

Der Ausbau ist Teil des Breitbandförderprogramms des Freistaats Bayern und der Initiative „Mehr Breitband für Deutschland“. Die Telekom hat dabei nach eigenen Angaben seit dem Jahr 2008 6000 Ausbaukooperationen mit Kommunen geschlossen. Weit über zwei Millionen Haushalte haben auf diese Weise bisher Zugang zum schnellen Internet bekommen.

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